Foreigner with the 21st Century Symphony Orchestra And Chorus

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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

KLASSISCH EIN KLASSIKER?

Die Band:

1976 gründeten die Gitarristen Mick Jones und Ian McDonald zusammen mit dem Sänger Lou Gramm in New York die Band Foreigner. Bereits ihr selbstbetiteltes Debüt wurde ein Erfolg und verkaufte sich in den USA mehr als fünf Millionen Mal. Auch die nächsten Alben wurden allesamt große Hits. Mit dem Album „4“ erreichten sie erstmals Platz 1 der heimischen Charts. Den größten kommerziellen Erfolg fuhren sie 1984 mit „Agent Provocatuer“ und dem weltweiten Charthit „I Want To Know What Love Is“ ein. Auch der darauffolgende Longplayer „Inside Information“ lief noch gut, bevor die Band eher durch Umbesetzungen in die Schlagzeilen geriet. Einzig Gitarrist und Songschreiber Mick Jones blieb der Gruppe erhalten. Nach 15-jähriger Pause erschien 2009 das bis dato letzte Studioalbum „Can‘t Slow Down“. Mit mehr als fünfzig Millionen verkaufter Alben zählen Foreigner zu den erfolgreichsten Vertretern des Adult Orientated Rock (). 

Das Album:

In den letzten Jahren machten Foreigner eher durch zahlreiche Best-Of-Alben und Jubiläumstouren von sich reden. Und jetzt noch ein Projekt, an dem sich schon Bands wie oder versucht haben: die Symbiose von Rock und Klassik. Foreigners Mastermind Mick Jones nahm sich die Titel vor, arrangierte sie entsprechend um und wagte das Experiment, die Songs im klassischen Gewand zu präsentieren. 

Ein Experiment, das auf ganzer Linie als gelungen angesehen werden kann. Aufgenommen an zwei Abenden im schweizerischen Luzern präsentieren Foreigner vierzehn Klassiker der Bandgeschichte. Natürlich sind die großen Superhits wie „Urgent“, „Cold As Ice“ oder eben „I Want To Know What Love Is“ mit dabei. Zusammen mit einem knapp 60 Musiker umfassenden Orchester und einem Chor erstrahlen die Titel in einem Glanz, ohne das sie überladen oder gar nervig klingen. Im Gegenteil. Titel wie „Say You Will“ oder „That Was Yesterday“ hören sich durch das veränderte Arrangement zeitlos schön an. Und die ausufernde Version von „Juke Box Hero“ zeigt, welche Spielfreude noch in der Band ist. Auch wenn das Album kein Livemitschnitt im eigentlichen Sinne ist, transportiert gerade dieser Song die Begeisterung der Zuschauer für diese Konzerte. 

Überhaupt macht das aktuelle Line up von Foreigner richtig viel Spaß. Allen voran Sänger Kelly Hänsen, der vergessen macht, dass Lou Gramm nicht mehr an Bord ist. Auch Mick Jones ist von der derzeitigen Besetzung so begeistert. Dass er zwischenzeitlich an neuen Songs arbeitet und für den Herbst 2018 gar ein neues Album in Aussicht gestellt hat. 

Trackliste:

01 – Overture

02 – Blue Morning, Blue Day

03 – Cold As Ice 

04 – Waiting For A Girl Like You

05 – Say You Will

06 – When It Comes To Love

07 – That Was Yesterday

08 – Feels Like The First Time

09 – Starrider

10 – Double Vision

11 – Fool For You Anyway

12 – Urgent

13 – Juke Box Hero

14 – I Want To Know What Love Is 

Fazit:

Ob „Foreigner With The 21st Century Symphony Orchestra & Chorus“ wirklich ein Klassiker ist, muss jeder für sich entscheiden. Fest steht, dass es ein fantastisches Album einer der besten AOR-Bands ist. Die Songs wurden hervorragend arrangiert, behalten trotzdem ihren alten Charme bei und sind deshalb auch im klassischen Gewand zeitlos gut. Schön wäre es, wenn Mick Jones und seine Männer mit diesem Konzept nach Deutschland kommen würden. Und dann soll es ja im Herbst noch neues Material geben. AOR-Herz, was willst du mehr?

 

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Ein Kommentar to “Foreigner with the 21st Century Symphony Orchestra And Chorus”

  1. Karo schreibt:

    Thanks so much for the post.Really thank you! Keep writing.

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