Friedhelm Winkelmann: Geschichte des frühen Christentums

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Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

: Geschichte des frühen Christentums

Das Buch ist im Jahre 1996 im Verlag C. H. Beck aus München erschienen. Er umfaßt 128 Seiten. Das Buch gehört zu der Buchreihe „Wissen in der Beck`schen Reihe“.

Über den Autoren

Winkelmann ist Jahrgang 1929. In den Jahren 1955 bis 1991 war e ran der Akademie der Wissenschaften zu Berlin beschäftigt. Er war dort auf den Gebieten der Kirchengeschichte, Patristik und Byzantinistik tätig. Von 1991 bis 1996 war er Professor für Kirchengeschichte an den Universitäten Heidelberg, Rostok und Tübingen.

Die Inhaltsangabe

Das Buch möchte in kurzer, knapper und verständlicher Form vermitteln, wie sich die junge „Sekte“ der Christen (pfui, böse Inhaltsangabe auf dem dunkelrotem hinteren Buchdeckel, so etwas sagt man nicht!!!) in einer jüdisch und hellenistisch geprägten Umwelt durchsetzte. Trotz der blutigen Unterjochung durch das römische Imperium kann sich die junge Kirche nicht nur behaupten, sondern auch theologische und organisatorische Strukturen aufbauen, die bis in die Gegenwart hineinreichen.

Die eigentliche Buchbesprechung

Das Buch beginnt mit einer „Einführung“. Wie der Name schon sagt, bietet das Kapitel einen Einstieg in die Thematik einschließlich der Quellensituation. Die folgenden fünf Kapitel bieten dann die sachlichen Ausführungen. Ein Glossar, Zeittafel, Register und Literaturhinweise runden das Buch ab.

Von einer Zeichnung und einer Landkarte abgesehen ist das Buch eine reine Bleiwüste. Es gibt also nur Textmaterial.

Beim Lesen wird schnell deutlich, daß hier nicht nur reines Faktenwissen vermittelt wird. Eine Figur wie Jesus wird als bekannt vorausgesetzt, um nur ein Beispiel zu bringen. „Na ja, von Jesus hat bestimmt jeder schon mal gehört, und sei es nur im Reli-Unterricht in der Schule,“ könnte man dem entgegenhalten. Stimmt schon. Worauf ich allerdings hinausmöchte, ist: Hier wird nicht allein Faktenwissen vermittelt. Die Ereignisse von vor 2.000 Jahren werden auch gesellschaftlich sowie geistes- und ideengeschichtlich eingeordnet. Der Leser erfährt hier so manches Detail, das in normalen Geschichtsbüchern nicht enthalten ist. Da viele Zeitgenossen aus der Zeitenwende zu Worte kommen, ist das Buch auch sehr persönlich und anschaulich geraten. So gesehen vermittelt das Buch auch Herzensbildung.

Die Schreibweise ist sehr lebendig und anschaulich und somit auch für Laien gut geeignet. In dieser Form kann Geschichte Spaß machen.

Ein Fazit

Das Buch ist ein gutes Geschichtsbuch. Es beschreibt gut und leicht verständlich, wie es den christlichen Gemeinde zu Beginn der Zeitrechnung gelang, zu wachsen und zu gedeihen. Basis der Ausführungen ist die Bibel, insbesondere das Neue Testament, und ihre (kirchengeschichtlich) frühe Auslegung. Das Buch hebt sich in dieser Hinsicht von den vielen populärwissenschaftlichen Veröffentlichungen ab, die zwar auch Kirchengeschichte beschreiben wollen, dafür aber eher den Unterton habe, daß es doch alles nicht wahr sein kann, was in der Bibel steht.

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