Fringe Staffel 1

Autorenwertung
  • Special Effects
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  • Animationen
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  • Umsetzung
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  • Anspruch
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  • Unterhaltung
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  • Gesamt
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Rezension von: istillreadbooks | Rezensionsdatum:

Fringe – Grenzfälle des FBI Staffel 1

Inhalt
In „Fringe“ geht es um die mehr oder weniger wissenschaftliche Auseinandersetzung mit „Grenzwissenschaften“ (auf englisch bedeutet „Fringe“ soviel wie „Randgebiet“). Die Fringe Division ist eine Sondereinheit beim FBI, die sich mit mysteriösen Vorkommnissen aller Art beschäftigt. Die Fringe Division wurde gegründet, als sich rätselhafte Todesfälle und andere mysteriöse Ereignisse häuften, nun beschäftigen sich die Mitglieder der Fringe Einheit mit so umstrittenen Phänomenen wie Telekinese, Parallelwelten, Teleportation und Wesen, die ihre gesamte Gestalt verändern können.

In der Pilotfolge der Serie geht es um einen mysteriösen Vorfall an Bord eines Flugzeugs. Als eine Maschine aus Hamburg auf dem Flughafen Boston landet, sind alle Passagiere im Innenraum des Flugzeugs tot. Die FBI-Agentin Olivia Dunham wird mit dem Fall betraut, doch der Ermittlungserfolg will sich nicht so recht einstellen. Olivia sucht verzweifelt nach jemandem, der ihr helfen kann, und wird schließlich auch fündig: Sie stößt auf Dr. Walter Bishop, der sich zeit seines Lebens mit umstrittenen Wissenschaftsdisziplinen beschäftigt hat. Doch die ganze Sache gestaltet sich schwieriger als erwartet – Dr. Bishop lebt seit fast zwei Jahrzehnten in einer psychiatrischen Heilanstalt, und sein Sohn Peter, der die Vormundschaft für seinen Vater übernommen hat, möchte nicht, dass Walter aus dem Sanatorium entlassen wird…

Eine innovative Mystery-Serie, die auch mit interessanten Charakteren zu überzeugen weiß
Die Pilotfolge von „Fringe“ dient dabei nicht nur der Einführung der Serie, sondern der Regisseur von Fringe, J.J. Abrams, nimmt sich in der ersten Folge ebenfalls viel Zeit, um die verschiedenen Charaktere einzuführen. So nehmen Walter und Peter die tragende Rolle in „Fringe“ ein, und die Vorgeschichte von Dr. Walter Bishop, der durch die Zeit im Sanatorium „gezeichnet“ ist, hat immer wieder einen nicht unerheblichen Einfluss auf die verschiedenen Fälle in „Fringe“.

Dr. Walter Bishop ist dabei ebenso genial wie „schrullig“, und selbst Peter fällt es schwer, das Handeln seines Vaters nachzuvollziehen, geschweige denn zu verstehen. Peter ist ein ebenso genialer Kopf wie Walter, allerdings verfügt er im Gegensatz zu Walter auch über einige soziale Kompetenzen. Peter und Walter werden bei den Ermittlungsarbeiten von den beiden FBI-Agenten Olivia und Charlie unterstützt, Walter bekommt bei den Arbeiten in seinem Labor außerdem noch Hilfe von seiner Assistentin Astrid. Während Walter und Peter mehr für die „theoretische Kopfarbeit“ zuständig sind, beschränken sich Olivia und Charlie vor allem darauf, diejenigen Personen, die durch den Einsatz von neuen wissenschaftlichen Technologien Zivilisten töten, aus dem Verkehr zu ziehen.

Alle Fälle in „Fringe“ folgen einem gewissen „Schema“, und immer wieder führt die Spur dabei zum milliardenschweren Großkonzern „Massive Dynamic“. Walter scheint mehr über diesen Konzern zu wissen, als er vorgibt, doch er gibt sein Wissen nicht preis. Jede einzelne Folge der ersten Staffel erzählt eine eigene Geschichte, so dass die Folgen auch unabhängig voneinander anschaubar sind, trotzdem empfiehlt es sich, die einzelnen Folgen in der „chronologischen Reihenfolge“ zu schauen – dadurch wird nicht nur die Entwicklung der einzelnen Protagonisten besser nachvollziehbar, sondern auch die Bedeutung von „Massive Dynamic“ kristallisiert sich bei dieser Betrachtungsweise besser heraus.

„Fringe“ überzeugt nicht nur durch die glaubwürdigen und außergewöhnlichen Charaktere, sondern auch die visuellen Effekte der Serie sind sehenswert. Allein die Pilotfolge der Serie verschlang ein Produktionsbudget von 10 Millionen US-Dollar und war damit eine der teuersten Serienepisoden aller Zeiten. Dieser Aufwand hat sich jedoch gelohnt, denn Fringe bietet Effekte und Animationen, die man in TV-Serien sonst nur selten zu sehen bekommt.

Fazit
Alle Fans von anspruchsvollen Mystery-Serien kommen bei der ersten Staffel von „Fringe“ voll und ganz auf ihre Kosten. Und all diejenigen, die „Lost“ mochten, mit der Zeit jedoch vielleicht den Überblick über die Vorkommnisse auf der Insel und die Lust am ständigen Rätselraten verloren haben, sollten „Fringe“ eine Chance geben. Freilich sind die Geschehnisse mitunter gelinde gesagt relativ „realitätsfremd“, wer sich jedoch einmal auf das Konzept der Serie einlässt, wird an den raffinierten Episoden mit und um den genialen Wissenschaftler Walter Bishop seine helle Freude haben.

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