From Hell With Love

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

LIEBESGRÜßE AUS DER HÖLLE!

Die Band:

Der Gitarrist wurde mir der finnischen Band Battle Beast bekannt. Nach dem Album „“ stieg er aus der Gruppe aus, da er als Songschreiber nicht mehr den musikalischen Einfluss hatte, den er sich für seine Arbeit gewünscht hat. Eine neue Band musste her. Mit dem ehemaligen . Gitarristen Kasperi Heikkinen sowie Mate Molna, Sami Hänninen und Frontmann Yannis Papadopoulos fand er die passenden Mitstreiter. Somit erlebten ihre Geburtsstunde. 

Das Album:

Vor rund eineinhalb Jahren ging das Szenelabel Nuclear Blast mit einer recht offensiven Werbestrategie an den Start, um „“, das erste Album der poppigen Metaller von Beast In Black zu promoten. Die Vorschusslorbeeren waren dabei durchaus gerechtfertigt, denn der Longplayer war wirklich ein echter Tipp. 

Nach einer ausgedehnten Tour, unter anderem als Support von , ging es für die finnischen Musiker ins Studio, um den Nachfolger einzuspielen. Bereits mit ihrem Debütalbum haben Beast in Black eine Nische gefunden, denn animiert von Battle Beast, bei der Bandgründer Anton Kabanen zuvor Gitarre spielte, frönt die Band munter den 80er Synthie-Melodien. Das hat ohne Zweifel zur Folge, dass wahre Metal Puristen oder reine Liebhaber von Death oder Black Metal ein Magengeschwür bekommen, wenn sie Songs wie „Die By The Blade“, „“ oder „True Beliver“ hören. Die Titel kommen mit einem gewaltigen Disco-Einschlag daher, den man schon mögen muss. 

Obwohl fast jedes Lied wie die Titelmelodie eines 80er Jahre Krimis beginnt, besitzt es genügend Kraft, Härte und Tempo, um echte Power Metal Fans zu überzeugen. Anton Kabanen stellte bereits bei Battle Beast seine Songwriterqualitäten unter Beweis und kann das hier weiter vertiefen. Von Hördurchgang zu Hördurchgang gewinnen die Songs dazu. 

Das liegt sicher auch an Sänger Yannis Papadopoulos, der jedem Titel seinen Stempel aufdrückt. Mal kreischend, mal wirklich singend gibt den Nummern ein Profil. Vor allem die Ballade „Oceandeep“ ist da ein gutes Beispiel. Zum Ende gibt es noch zwei Coverversionen, von denen mir insbesondere „Killed By Death“ von gefallen hat. 

Trackliste:

01 – Cry Out For A Hero

02 – From Hell With Love 

03 – Sweet True Lies

04 – Repentless

05 – Die By The Blade

06 – Oceandeep

07 – Unlimited Sin

08 – True Beliver

09 – This Is War

10 – Heart Of Steel

11 – No Surrender

12 – Killed By Death

13 – No Easy Way Out

Fazit:

Beast In Black knüpfen mit „From Hell With Love“ da an, wo sie mit „Berserker“ aufgehört haben. Auch wenn ich mir seinerzeit gewünscht hätte, dass die Disco-Elemente zurückgefahren werden, sind diese doch ohne Frage das Markenzeichen der Band geworden. Wer sich also für satten Power Metal mit kräftigem 80er-Einschlag begeistern kann, wird hier ein Album finden, welches sein Herz erfreut. 

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