Frostblüte

Autorenwertung
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  • Cover
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  • Gesamt
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Frostblüte

Claudia Max (Übersetzer). Carlsen 2013, Taschenbuch, 464 Seiten, € 14,99

Rezension von: amidala | Rezensionsdatum:

Frostblüte von

Inhalt

Frost war schon eine Ewigkeit allein in der Wildnis unterwegs. Dieses Schicksal hat sie sich selbst auferlegt, denn sie ist eine Gefahr für jeden, der ihr begegnet. Sie ist fest davon überzeugt von einem Dämon besessen zu sein, der immer wenn sie bedroht wird ausbricht. Dadurch waren sie und ihre Mutter immer wieder gezwungen heimlich aus den Dörfern zu verschwinden. Frost wurde von allen gefürchtet und gehasst, sogar von der eigenen Mutter. Als sie bei ihrer Wanderung beobachtet, wie ein Hirte überfallen werden soll, greift sie, gegen ihren inneren Wunsch nicht zu kämpfen, ein, um dem Hirten zu helfen. Plötzlich überstürzen sich die Ereignisse, Frost glaubt selber in eine Falle geraten zu sein, und ihr Dämon erwacht.

Fluch oder Gabe

Frost erwacht gefesselt in einer Scheune, wodurch sie gegen die Ängste der Vergangenheit ankämpfen muss, denn in einer Scheune fing ihr Albtraum mit acht Jahren an. Damals übernahm das erste Mal der Dämon die Kontrolle über sie. Die zwei Männer, Luca und Arian, denen sie eigentlich helfen wollte, halten sie nun gefangen, und Frost kann und will nicht erzählen, warum sie in dieser Gegend unterwegs ist, denn eines hat sie sehr früh gelernt. „Vertraue Niemandem“ Sie schafft es zu fliehen, wird aber von Luca wieder gefunden. Er möchte sie überreden in seine Berggarde einzutreten, denn er glaubt nicht an Flüche und Dämonen. Luca ist überzeugt davon, dass sie eine hervorragende Kämpferin werden kann. In Frost keimt zum ersten Mal ein Funken Hoffnung auf, vielleicht endlich einen Platz gefunden zu haben, an den sie gehören könnte, doch das Schicksal hält auch dort noch einige Prüfungen für sie bereit, wodurch sie immer wieder zwischen ihrem Fluch und ihrer Liebe hin und her gerissen wird.

Fazit

Das Buch ist in einem gut lesbaren Stil geschrieben, ist für meinen Geschmack aber immer wieder zu langatmig. Der Anfang und das Ende sind fesselnd, aber ein großer Mittelteil ist mir zu flach, da es sich immer wieder um dasselbe dreht. Für mich hätten es mehr Aktivitäten bei den Bergwächtern sein können. Die Charaktere sind ganz gut dargestellt, aber sehr leicht zu durchschauen. Mir hat der Gedanke mit dem Wolf in Frost sehr gut gefallen und auch die Lösung fand ich gelungen, sogar fast unerwartet. Nur der Weg dazwischen war mir zu eintönig. Andererseits ist es für viele Jugendliche ab 14 bestimmt ein schönes Buch. Das Cover ist auf jeden Fall sehr ansprechend und auffällig.

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