Frühstück bei Tiffany

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Frühstück bei Tiffany

Audrey Hepburn (Hauptdarsteller). Paramount (Universal Pictures) 2003, DVD, € 2,37

Rezension von: Rezension.org | Rezensionsdatum:

Frühstück bei Tiffany

Inhalt
Holly Goligthly wohnt in New York und führt dort ein exzessives Leben voller Extreme. Unter anderem frühstückt sie einfach mal in Abendgarderobe vor dem Schaufenster vom Juwelierladen Tiffany und schläft danach bis tief in den Nachmittag. Sie feiert schrille Partys und macht die Nacht nicht selten zum Tag. Für Paul ist Holly zunächst nicht mehr als ein Studienobjekt. Holly nennt Paul immer Fred aufgrund seiner Ähnlichkeit mit ihrem Bruder Fred. Doch dann lernt Paul die bezaubernde Holly näher kennen und fühlt sich immer mehr von ihr angezogen.

Holly fühlt sich ebenfalls wohl in Pauls Nähe und schon bald verbindet die beiden eine enge Freundschaft. Doch tiefere Gefühle für Paul verbietet sich Holly, denn sie hat ein Ziel vor Augen – sie möchte einen reichen Mann heiraten, und Paul ist nicht vermögend. Hollys Auserwählter ist ein einflussreicher, brasilianischer Großgrundbesitzer, und so beginnt Holly langsam Stück für Stück ihre Zelte in New York abzubrechen – denn sie ist bereits mit dem reichen Brasilianer verlobt. Doch dann wird sie, bevor sie ihren Plan in die Tat umsetzen kann, von ihrer Vergangenheit eingeholt. Plötzlich steht ihr Ex-Mann vor der Tür und will sie zurück.

So erfährt dann auch Paul Hollys wahre Geschichte. In Wirklichkeit heißt Holly nämlich Lulla Mae Barnes und ist in sehr bescheidenen Verhältnissen aufgewachsen. Schon mit 14 Jahren wurde sie verheiratet, damit sie für die Kinder eines Witwers sorgen konnte. Paul merkt, dass seine Vorahnung ihn nicht getäuscht hat – denn er vermutete schon lange, dass sich hinter der Fassade der lebenshungrigen und leichtsinnigen jungen Frau in Wirklichkeit ein tief verunsichertes und verängstigtes Mädchen verbirgt.

Nachdem Holly und Paul nach einem Tag an dem sie viel miteinander erlebt haben, wieder heimkehren, lassen beide für einen kurzen Moment ihre Masken fallen. Sie merken, dass sie sich lieben – so wie sie sind. Doch dann erfährt Holly vom Tod ihres Bruders. Ihrer Meinung nach ist dies die Strafe für ihre Liebe zu Paul. Sie erleidet einen Nervenzusammenbruch und beendet die Beziehung zu Paul. Sie widmet sich wieder ganz ihren Heiratsplänen und kümmert sich um die letzten Reisevorbereitungen.

An ihrem letzten Tag in New York sucht sie den Kontakt zu Paul und bittet ihn um ein Abschiedstreffen. Gemeinsam gehen sie wehmütig durch die Stadt. Als sie in Hollys Appartement zurückkehren, wird Holly verhaftet. Ihr werden Beziehungen zu einem stadtbekannten Gangsterboss nachgesagt und daraufhin löst der Brasilianer die Verlobung auf, angeblich aufgrund der öffentlichen Ämter, die er bekleidet. Paul schafft es, dass Holly wieder auf freien Fuß gesetzt wird, dennoch möchte sie nach Südamerika und dort neu anfangen. Doch aufgrund der letzten Ereignisse ist sie völlig verunsichert…

Fazit
Zunächst sollte Marilyn Monroe die Rolle der Holly spielen, dennoch fiel die Wahl schließlich auf – der Autor der Buchvorlage, Truman Capote, war der Meinung, dass Hepburn die bessere Besetzung für die Rolle der Holly wäre. Zu diesem Zeitpunkt konnten natürlich sowohl Truman Capote, als auch nicht ahnen, dass ihr Film einmal in die Filmgeschichte eingehen würde. Zum Zeitpunkt der Entstehung des Films war Audrey Hepburn 32 Jahre alt.

Sie gibt der Rolle der Holly eine enorme Intensität und verleiht ihr eine enorme Klarheit sowie Anmut, Eleganz und auch eine gewisse Verspieltheit. Nahtlos passt sich der Schluss in die Geschichte ein. Dies liegt daran, dass Edwards Film vor allem durch die intelligenten und humorvollen Dialoge überzeugt – so wirkt letztlich auch das Happy-End des Films weder aufgesetzt noch trivial.

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