Für jede Lösung ein Problem

Autorenwertung
  • Lesbarkeit
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  • Humor
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  • Story
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  • Dramatik
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  • Emotionen
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  • Gesamt
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Rezension von: LillieRose | Rezensionsdatum:

– Für jede Lösung ein Problem

Die Autorin
Kerstin Gier wurde 1966 geboren, heute lebt sie mit ihrer Familie in einem Dorf Nähe Bergisch Gladbach. Sie wurde auch unter Pseudonymen wie Jule Brand und Sophie Bérard bekannt. Neben Frauenliteratur schreibt sie auch Fantasyromane die unter dem Namen Rubinrot, Saphirblau und Smaragdgrün bekannt wurden. Ihr erstes Buch Männer und andere Katastrophen wurde 1996 verfilmt.

Das Buch
Gerri ist die jüngste von vier Schwestern, die einzigste die ihr Leben noch als Single fristet und keine Kinder hat. Dementsprechend wird sie auch von ihrer Familie behandelt, ihre Mutter kann nicht mal ihren Namen ( mit dem Gerri sowieso nicht zufrieden ist) richtig aussprechen. Gerri hat auch keinen tollen Job, wie alle anderen in ihrer Familie oder in ihrem Freundeskreis. Deswegen beschließt sie ihr, wie sie denkt „sinnloses“ Leben zu beenden. Aber vorher schreibt sie an ihre Familie, ihre Freunde und Bekannte Abschiedsbriefe die es in sich haben, inklusive Bildzeitung und ihrem Chef. Ihr geplanter Selbstmord fällt aber durch eine Verkettung chaotischer Umstände ins Wasser. Von da an wird ihr Leben auf komische Art sehr spannend. Denn es ist nicht einfach seinen Mitmenschen wieder zu begegnen wenn man sich vorher auf nicht unbedingt nette Art verabschiedet hat. Von einem Tag auf den anderen ist ihr Leben der reinste Hindernisparcours. Es hilft nur eins, Gerri muss sich bei allen entschuldigen. Aber damit tut sich die sympathische Protagonistin sichtlich schwer.

Fazit
Das Buch verpackt eine  dramatische Situation in einer witzigen, turbulenten und zugleich rührenden Geschichte. Gerri geht es wie fast jedem von uns, sie wird von Selbstzweifeln geplagt und findet in ihrem Umfeld kaum Zuspruch. Deswegen sieht sie keinen Ausweg mehr und plant ihren Selbstmord durch Schlaftabletten und Wodka. Was zum Glück aber schief geht. Kerstin Gier versucht uns liebevoll  in ihrem Buch klar zu machen das wir mit uns und mit dem was wir tun zufrieden sein sollen. Egal was andere von uns denken, es ist nur wichtig dass jeder von uns seine Selbstachtung nicht verliert. Das gelingt ihr mit sehr viel Liebe  zum Detail und vielen kleinen Pointen die uns zum lachen bringen. Schon ab der ersten Seite fühlt man mit Gerri mit und nach kurzer Zeit verspürt man eine starke Bindung zu ihr. Für jede Lösung ein Problem macht von der ersten bis zur letzten Seite Spaß. Man kann und möchte gar nicht mehr aufhören zu lesen bis man weiß ob auf Gerri ihr verdientes Happy End wartet.

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