Gary Numan – I, Assassin

Autorenwertung
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  • Melodie
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  • Booklet
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  • Gesamt
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I,Assassin

Gary Numan. Beggars Banquet/Beggars Group (Indigo) 2002, Audio CD, € 7,74

Rezension von: Zaiman | Rezensionsdatum:

– I, Assassin

  1. White Boys And Heroes
  2. War Songs
  3. A Dream Of Siam
  4. Music For Chameleons
  5. This Is My House
  6. I, Assassin
  7. The 1930’s Rust
  8. We Take Mystery To Bed
  9. War Games
  10. Glitter And Ash
  11. The Image Is
  12. This House Is Cold
  13. Noise Noise
  14. We Take Mystery To Bed (Early Version)
  15. Bridge? What Bridge?

I Assassin, das Album

Nach der Veröffentlichung von Dance 1981, das schon nicht mehr an alte Erfolge anknüpfen konnte, nahm sich Gary Numan eine kleine Auszeit und hielt sich für die Sessions zu I, Assassin einige Zeit in den USA auf. I, Assassin kann zweifellos als Schwesteralbum zu Dance betrachtet werden, knüpft es doch dessen Faden nahtlos an.

Auch das Image, das das Cover des Albums transportiert, ist wieder das gleiche, Gary im Gangsterlook der 30er Jahre. Im Unterschied zu Dance ist I, Assassin aber nun wirklich tanzbarer, auch die amerikanischen Funkeinflüsse kommen wieder verstärkt zum Tragen. In lyrischer Hinsicht ist I, Assassin von autobiographischen Anekdoten durchsetzt. Neben seinen Erfahrungen als Popstar mit all seinen Schattenseiten, werden auch persönliche Erfahrungen mit manischen weiblichen Fans (War Songs) thematisiert.

Es gibt eine Vielzahl starker Tracks auf dem Album, das düstere „White Boys and Heros“, das exotisch anmutende „A Dream Of Siam“, „This Is My House“ und „We Take Mystery To Bed“, das mit seiner tollen Melodie jede New Wave Disco zum Beben bringt. Dieses Stück ist übrigens gleich in zwei Versionen zu finden, einmal in der Singleversion und als Bonus in der Rohfassung, die sich im Sound sehr stark unterscheidet und interessante Einblicke in den Kreativprozess Gary Numans gewährt.

Überhaupt gehören die Bonustracks mit zu den stärksten Songs des Albums: „This House Is Cold“ und „Noise Noise“ hätten mühelos das Zeug zum Klassiker. Mit „Bridge? What Bridge?“ ist leider aber wieder ein absolut nerviger Song auf dem Album, naja Song trifft es nicht ganz, vielmehr ist es eine Art Blödelsession im Studio, also rein improvisiert ohne viel Substanz. Auch der Titelsong des Albums ist eher schwach ausgefallen.

Fazit

I, Assassin spinnt den Faden, den Gary auf Dance anfing zu weben konsequent weiter. Das Album ist insgesamt eingängier und leichter zugänglich, von sperrigen Soundexperimenten wird abgesehen.

Vor allem die guten Bonustracks zeichnen dieses Album aus, denn sie wirken nicht wie Fremdkörper, wie es sonst bei Bonustracks so üblich ist, sondern reihen sich ganz gut ins Gesamtkonzept ein.

Das beiliegende Booklet liefert viele hilfreiche Infos zur Enstehung des Albums. Aus meiner Sicht ein gutes, aber leider von vielen unterschätztes Album von Gary Numan.

 

 

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