Gary Numan – Outland

Autorenwertung
  • Sound
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  • Songtexte
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  • Melodie
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  • Booklet
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  • Gesamt
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Rezension von: Zaiman | Rezensionsdatum:

– Outland

  1. Interval One
  2. Soul Protection
  3. Confession
  4. My World Storm
  5. Dream Killer
  6. Dark Sunday
  7. Outland
  8. Heart
  9. Interval Two
  10. From Russia Infected
  11. Interval Three
  12. Devotion
  13. Whisper
  14. Shame
  15. Icehouse
  16. Tread Careful
  17. My World Storm (Us Promo Mix)
  18. My World Storm (Alternative Mix)

Outland, das Album

Outland ist Gary Numans regulärer Nachfolger zu Metal Rhythm, welches 1991 veröffentlicht wurde. Sehr typisch für den Gary Numan der Jahre 1988 bis 1992 war sein Ansatz auf dem amerikanischen Markt groß rauszukommen. Wahrscheinlich sein größter Fehler in seiner gesamten Karriere, denn dieser Stilwechsel bedeutete, dass er all das verwarf, was ihn als Künstler einmal ausgezeichnet hatte, auf den Alben dieser Phase, fehlen seine ausgefeilten Synthiemelodien fast völlig, stattdessen bekommt man es mit halbgaren Funsounds zu tun, die allesamt auch noch schlecht produziert sind.

Outland ist hier dabei noch nicht einmal das schlimmste Beispiel, nein, das kam ein Jahr später mit Machine And Soul. Jedenfalls ist Gary schon auf Outland anzumerken, dass er krampfhaft versuchte, seine Karriere wieder auf Vordermann zu bringen. Anfangs standen die Zeichen auch gar nicht schlecht, Outland verkaufte sich in den USA über 20.ooo mal, doch dann ging sein damaliges Label pleite und Gary blieb ein gewaltiger Schuldenberg zurück.

Das interessanteste an dem Album sind die von Filmsamples durchsetzten kurzen „Intervals“, dort finden sich Anleihen aus Terminator, Predator und anderen Actionfilmen ohne dabei allzu offensichtlich zu wirken, man erkennt diese Samples wirklich nicht auf den ersten Blick. Daneben gibt es doch recht komisch wirkende Songs, die allesamt sehr ähnlich klingen, darunter fallen die Titel wie „Soul Protection“, „Confession“ und „From Russia Infected“, deren Soundgerüst aus schlecht produzierten Drumcomputersounds besteht und für meinen Geschmack zu sehr nach Pop klingen.

Die Stärken des Albums liegen zweifelsohne in den ruhigeren Stücken, die Balladen „Dream Killer“ und „Heart“ lassen wenigstens noch erahnen, wie gut Gary Numan damals doch war.

Booklet und Cover kommen auch gut zur Geltung. Im Booklet stehen sehr viele Informationen zur Entstehung des Albums und der damaligen Umstände, die immer wieder zu Verzögerungen des Veröffentlichungstermins führten.

Fazit

Outland ist zweifelsohne eines der schwächsten Gary Numan Alben überhaupt, war er in den 80er Jahren als innovativer Künstler bekannt, wirkte er hier bereits schon ausgebrannt, dass es für ihn mit Machine And Soul noch schlimmer kommen sollte, konnte damals keiner ahnen. Nur etwas für eingefleischte Gary Numan Fans und Komplettisten.

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