Gary Numan – The Fury

Autorenwertung
  • Sound
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  • Songtexte
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  • Melodie
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  • Booklet
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  • Gesamt
    4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne
Rezension von: Zaiman | Rezensionsdatum:

– The Fury

  1. Call Out The Dogs
  2. This Disease
  3. Your Fascination
  4. Miracles
  5. Creatures
  6. Tricks
  7. God Only Knows
  8. I Still Remember
  9. We Need It
  10. Anthem
  11. No Shelter
  12. Puppets
  13. The Fear

The Fury, das Album

Das 1985 veröffentlichte Album The Fury gehört sicherlich auch zu den besten aus Numans breitgefächerten Schaffenswerken, stilistisch etwas minimalistischer und zurückhaltender produziert als der Vorgänger Berserker. Dennoch finden sich hier gewisse Gemeinsamkeiten wieder, das Album besitzt wieder einen sehr starken Basssound, auch wird Gary Numans sonore Stimme wieder von Backgroundsängerinnen begleitet, was das Werk wieder etwas radiotauglicher machen sollte. Trotzdem finden sich Stücke auf dem Album, die bestimmt zu den düstersten gehören, man denke nur einmal an den genialen Opener „Call Out The Dogs“ oder das schwermütige „God Only Knows“, mit „The Fear“ haben wir auch gleich vielleicht Numans finsterstes Stück überhaupt zu hören, der Songtitel macht dem Stück echt alle Ehre, so eine Gänsehaut bekommt man wirklich selten. Weiterhin findet sich auch hier wieder die Samplemethode Einsatz, Stimmen und Geräusche aufzunehmen und in die Songs zu integrieren, was einen tollen Effekt hat.

Neben diesen tollen Songs finden sich aber leider auch sehr schwache Stücke, die dann auch noch als Single veröffentlicht wurden, Numan bewies bei der Singleauswahl nicht immer ein gutes Händchen, jedenfalls fallen Titel wie „This Disease“ und „Your Fascination“ deutlich ab. Versöhnlicher wird es mit den gelungenen Balladen „Miracles“ und „I Still Remember“ .

Ein anderer Wermutstropfen ist das bescheidene Cover des Albums, das Numan selbst im Nachhinein als Fehlentscheidung bezeichnete. An sich soll ein Cover eines Albums ja Rückschlüsse auf die Musik desselben zulassen, doch hier erscheint Gary Numan im feinen weißen Anzug mit Fliege und wirkt mehr wie ein Playboy und nicht wie eine charismatische Gestalt, als die man ihn sonst kennt. Leider sollte das in den nächsten Jahren nicht die einzige Verfehlung bleiben, mit The Fury begann sich schon abzuzeichnen, dass Numan bald in eine künstlerische Krise stürzte.

Fazit

The Fury ist trotz kleiner Schwächen ein gutes Gary Numan Album, dass den Zeitgeist der Mittachtziger perfekt transportiert und Lust auf mehr macht, die dargebotenen Bonustracks sind wie üblich spitze. Und wenn man das Cover der Scheibe einmal außen vor lässt, auch als Gesamtkunstwerk sehr gut zu genießen. Für Numan und New Wave Fans erteile ich eine klare Kaufempehlung.

 

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