Gary Numan – Warriors

Autorenwertung
  • Sound
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  • Songtexte
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  • Melodie
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  • Booklet
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  • Gesamt
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Warriors

Gary Numan. Beggars Ba (Connected) 2002, Audio CD, € 127,33

Rezension von: Zaiman | Rezensionsdatum:

– Warriors

  1. Warriors
  2. I Am Render
  3. The Iceman Comes
  4. This Prison Moon
  5. My Centurion
  6. Sister Surprise
  7. The Tick Tock Man
  8. Love Is Like Clock Law
  9. The Rhythym Of The Evening
  10. Poetry And Power
  11. My Car Slides (1)
  12. My Car Slides (2)
  13. Nameless And Forgotten
  14. Sister Surprise (Single Mix)
  15. Warriors (Full Length Version)

Warriors, das Album

Das 1983 veröffentlichte Warriors war Gary Numans bisher mutigstes aber auch sperrigstes Werk. War auf den Vorgängern immer noch sein Drang zu spüren, einen weiteren Hit wie „Cars “ abzuliefern, sucht man einen Song mit ähnlichen Hitpotential auf Warriors vergeblich. Der Sound kommt sehr viel erdiger und experimenteller rüber, auf dem Cover erscheint Mr Numan als Krieger in der Wüste, ein Bild, das an Mad Max und die Donnerkuppel erinnert. Ähnlich apokalyptisch gestaltet sich auch der Sound. Waren die Klänge auf den Vorgängeralben immer recht hell und von einer gewissen Melodiösität erfüllt, zeigt sich Warriors bewusst auf das Wesentliche reduziert: intensive Bassspuren treffen auf interessant arrangierte Drumcomputer, sein eigentliches Markenzeichen, die durchdringenden Moog-Synthie Sounds kommen nur minimal zum Einsatz, was das Album sehr eigenständig und spannend klingen lässt. Vor allem das Saxophon findet hier prominenten Einsatz, was sicherlich einige Leute verschrecken dürfte, aber zum damaligen Zeitgeist gehörte und Numan seitdem noch auf etlichen anderen Veröffentlichungen begleiten sollte.

Warriors ist jenes Album für das man sich besonders viel Zeit nehmen muss, erst dann offenbart es seine ganze Kraft. Songtitel und -texte wirken sehr surrealistisch, z.B. in „Warriors“ singt er: „I’m the ghost Of the white faced clown“ oder in „This Prison Moon“: I’m only here For a thousand years Here on this prison moon.“

Mit „Sister Surprise“ ist auch wieder ein Longtrack mit über acht Minuten Länge zu finden, der sich nach und nach fast schon in einen Ohrwurm verwandelt. Auch die Idee mit dem zweigeteilten Song, „My Car Slides“ , gefällt mir ausgesprochen gut, diese beiden Tracks gehen nahtlos ineinander über und vereinen sich somit zu einem sehr abwechslungsreichen Hörerlebnis. „Poetry And Power“ weist ein weiters Novum auf, hier wird Gary Numan erstmals von einem männlichen Backgroundsänger unterstützt.

Fazit

Warriors ist zwar bei weitem Numans sperrigstes Werk, wer auf Hits wie „Cars“ hofft, wird womöglich enttäuscht sein, die wahren Stärken dieses Albums liegen in seiner Vielschichtigkeit, außerdem ist es Numans Kompromisslosigkeit zu verdanken, dass dieses Album  ein so hohes Maß an Authentizität besitzt. Ich persönlich mag es in seiner musikalischen Phase von 1981 – 1983, die ja sehr experimentell geprägt war, am liebsten.

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