Gary Numan – White Noise

Autorenwertung
  • Sound
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  • Hörspaß
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  • Songtexte
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  • Melodie
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  • Gesamt
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Rezension von: Zaiman | Rezensionsdatum:

– White Noise

CD 1:

1. Intro
2. Berserker
3. Metal
4. Me, I Disconnect From You
5. Remind Me To Smile
6. Sister Surprise
7. Music For Chameleons
8. The Iceman Comes
9. Cold Warning
10. Down In The Park  

CD 2:

1. This Prison Moon
2. I Die; You Die
3. My Dying Machine
4. Cars
5. We Take Mystery (To Bed)
6. We Are Glass
7. This Is New Love
8. My Shadow In Vain
9. Are ‚Friends‘ Electric?  

White Noise, das Livealbum

1984 vollzog Gary Numan mit seinem Album Berserker einen unübersehbaren Stilwechsel. Als futuristischer Berserker mit blau gefärbten Haaren und ganz in weißem Leder gekleidet, inszenierte sich Numan ein ums andere Mal mit einem neuen Stil. Auch der Sound machte eine merkliche Veränderung durch. Für die damalige Zeit war Berserker dermaßen fett produziert, dass selbst ein gewisser Trevor Horn hätte neidisch werden können. Vor allem kraftvolle Synthiebassklänge prägten den neuen Sound, der einen immensen Druck aufbaute. Mit diesen sehr positiven Veränderungen, gab es aber auch Entwicklungen die von Gary Numan-Fans eher kritisch beäugt wurden. Zum einen hielt das typische 80er Instrument Saxophon mehr und mehr Einzug in die neue Klangwelt des Herrn Numan, was aber als noch schlimmer empfunden wurde, ist, dass fortan sein unterkühlt wirkender Gesang von Backgroundsängerinnen begleitet wurde, die die einstmal düstere Atmosphäre nun etwas abschwächte und den ganzen Sound poppiger wirken ließ.

Nichtsdestotrotz bleibt Berserker eines von Gary Numans besten Alben, da es aufgrund seiner tollen Produktion und der futuristischen Stimmung durchaus eine intensive Atmosphäre schafft, die zu der Wandlungsfähigkeit Numans sehr gut passt.

White Noise ist nun das zugehörige Live-Album zu Berserker, so überrascht es auch nicht, dass viele Songs eben aus diesem Album stammen. Wie bei jedem Live-Album üblich gibt es natürlich auch wieder eine Menge alter Hits zu hören, neben den obligatorischen Klassikern, finden sich auch ein paar interessante Versionen vom Vorgänger Warriors, so z.B. „Sister Surprise“, dass mit einer zusätzlichen Textzeile überrascht. Besonders lustig ist die Version von „Are Friends Electric?“, da sich Gary Numan hier doch tatsächlich versingt und eine Zeile zweimal singen muss und dann in einem Lachanfall stecken bleibt.

Das wichtigste bei Live-Alben ist ja vor allem die Aufnahmequalität und die ist hier richtig gut, außerdem kann die Scheibe, die damalige Atmosphäre sehr gut rüberbringen.

Fazit

White Noise ist ein gutes Live-Album zum Berserker-Werk, der Sound dringt recht kraftvoll und transparent aus den Boxen, sodass die Stimmung authentisch vermittelt wird. Die Tracklist weist neben dem ein oder anderen Klassiker auch ungewohnte Stücke aus dem Warriors-Album auf. Für Numan-Fans sehr zu empfehlen.

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