Gefährliches Erbe

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Gefährliches Erbe

Elizabeth Lowell. Blanvalet 2003, Taschenbuch, 480 Seiten, € 49,95

Rezension von: Kokoro | Rezensionsdatum:

Gefährliches Erbe von

Serena Charters ist Weberin und erhält ein Jahr nach dem Tod ihrer Großmutter, bei der sie nach dem Feuertod ihrer Mutter aufgewachsen ist, deren Erbe ausgehändigt: 8 Seiten eines uralten Buches sowie einen merkwürdig gewebten Schal, der den Brand überstanden hat, und einen kurzen, sie warnenden Brief von ihrer Großmutter, nach den restlichen Seiten, dem Buch des Wissenden, zu suchen. Sie läßt von zwei unterschiedlichen Fachleuten die Seiten schätzen, kann sich aber nicht wirklich daran erinnern, das Buch des Wissenden schon einmal gesehen zu haben.

Der erste Schätzer, Norman Warrick, ein alter Mann, der jedoch noch immer Leiter des gleichnamigen Auktionshauses ist, läßt sie zu sich nach Hause kommen, sieht sich die Seiten kurz an und unterstellt ihr Fälschung, bietet ihr jedoch viel Geld für die Seiten. Tief verletzt lehnt Serena ab. Der andere Schätzer, Erik North, hält die ihm zur Verfügung gestellten Seiten für echt, da er bereits einige Seiten selbst besitzt und andere gesehen hat. Er möchte mehr erfahren und macht sich auf die Suche nach Serena, da diese seine Telefonanrufe nicht beantwortet.

Schon bald merken sie, daß es jemand auf die Seiten abgesehen hat und dabei auch vor Mord nicht zurückschreckt. Bei seinen Nachforschungen, unterstützt von der Firma Rarities, für die Erik freiberuflich arbeitet, erfahren sie nicht nur mehr über die bislang gefundenen Seiten, sondern auch, daß viele der vorherigen Eigentümer der Seiten bei einem Brand ums Leben gekommen sind, mal als Unfall, mal als Selbstmord getarnt, aber immer de fakto ermordet. Um die Wahrheit herauszubekommen und das Buch doch noch zu finden, müssen sie ein großes Risiko eingehen und sich selbst und die Seiten als Köder anbieten, ohne jedoch zu wissen, woher die Gefahr eigentlich kommt. 

Zusatzinformation

In einer vierseitigen Anmerkung am Ende des Buches beschreibt die Autorin Ann Maxwell, die wie so häufig unter ihrem Pseudonym Elizabeth Lowell schreibt, wie sie auf einer Reise durch Großbritannien gemeinsam mit ihrem Mann einen der Geschichte ähnlichen – mehrere Jahrhunderte alten – Zusammenhang zwischen ihrer und seiner Familie aufdeckt. Unabhängig davon, ob dies stimmt oder nicht, ist es eine nette und persönliche Anmerkung der Autorin, die es so schafft, auch auf einer anderen Ebene Kontakt zu ihren Lesern aufzubauen.

Fazit

Eine ungewöhnliche und spannende Geschichte mit zahlreichen – fast immer korrekten – Hintergrundinformationen alte Stoffe und alte Bücher bzw. handgeschriebene Seiten und Illustrationen, die den besonders lesenswert machen. Die in die Handlung im wahrsten Sinne des Wortes „eingewobenen“ Parallelszenen, die traumgleich mal Serena mal Erik über ihre vor hunderten von Jahren gelebten Vorfahren haben, deutet dabei immer wieder die Gefahr, aber auch die Chancen an, die sich beiden bieten – sehr interessant gestaltet! Wirklich lesenswert!

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