Geheimpolizei Schwarze 7

Autorenwertung
  • Spannung
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  • Charaktere
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  • Unterhaltung
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  • Lesbarkeit
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  • Gesamt
    3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne
Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

Enid Blyton: Die Schwarze 7 Band 3 Geheimpolizei Schwarze 7

Peter, Janet, Colin, Georg, Barbara, Pam und Jack bilden den Geheimbund „Schwarze 7“. In der 15 Bände umfassenden Jugendbuchreihe lösen sie zusammen mit Hund „Lump“ Kriminalfälle.

Das Abenteuer beginnt in diesem Buch in einem Wald. Dort spielen die Kinder gemeinsam Indianer. Sie begegnen dabei einem Mann, der sich merkwürdig benimmt. Kurze Zeit später erfahren sie, daß Gräfin Lucy Thomas eine Perlenkette gestohlen wurde. Die Ermittlungen können beginnen.

Die Besprechung

Auf den ersten Blick bietet das Buch gute Unterhaltung für Kinder. Durch Zufall schlittern sie wieder einmal in einen Kriminalfall; die Handlung wird durchaus spannend erzählt, auch wenn sie für Erwachsene vielleicht ein wenig vorhersehbar sein mag. Als Peter und Colin in einem Zirkuswagen eingeschlossen sind, wird es für kurze Zeit  sogar richtig dramatisch.

Für mich persönlich ist dies der erste Band, den ich von den Schwarzen 7 gelesen habe. Ich kenne die Geschichten um die „Fünf Freunde“ wesentlich besser; dort habe ich seit meinen Jugendtagen immer wieder die Geschichten gelesen. Warum ich das erzähle? Ganz einfach: Lege ich beide Buchreihen nebeneinander, kommen mir bei der Schwarzen 7 viele Sachen komisch vor.

Es fängt schon bei Äußerlichkeiten an. Wo spielt die Handlung? Es werden weder Orts- noch Straßennahmen erwähnt. Haben die Kinder Familie, Verwandte, Freunde? Es wird niemand erwähnt. Gehen die Kinder zur Schule? Bei Blyton werden die Kinder sinnvollerweise in den Schulferien in Abenteuer verstrickt. Bei den Schwarzen 7 wird nichts dazu gesagt. Es wirkt so, als ob die Kinder in einem luftleeren Raum schweben. Mir persönlich ist das zu unpersönlich, wenn nicht gar gefühlskalt geraten.

Die Geschichte ist kindgerecht geschrieben. Die sieben Kinder können den Fall schnell und ohne Hilfe von Erwachsenen lösen. Sie stehen also am Ende als die strahlenden Helden dar.

Doch auch hier hapert es merkwürdig. Daß die Kinder nicht sofort auf die richtige Lösung kommen, mag ja noch dem Spannungselelememt geschuldet sein. Daß aber Gräfin Lucy überhaupt nicht in der Geschichte auftaucht, hat schon zweifelhaften Charakter. Die Kinder besichtigen nicht den Tatort. Kommissar Zufall hilft viel zu oft – etwa wenn die Kinder die einzigen Zeugen des Einbruchs sind und wenn er sie in den Zirkus führt, wo sie dann auch prompt den Täter dingfest machen können.

Auch andere Fragen werden nicht beantwortet. Warum hat der Übeltäter die Perlen gestohlen? Wie ist er bei Gräfin Lucy eingestiegen? Gerade die spannenden Sachen fehlen.

Das Fazit

Das Fazit? Das Buch ist für Kinder durchaus geeignet. Für vorlesende Mamas, Tanten, Omas und das entsprechende männliche Gegenstück allerdings nicht.

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