Gesichter einer Metropole

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Reise durch London

Ingolf Pompe (Fotograf). Stürtz 2006, Gebundene Ausgabe, 128 Seiten, € 19,95

Rezension von: gerdahutt | Rezensionsdatum:

Inhalt
Mit einem Regenschirmhändler fängt der Bildband mit Textbeiträgen an, gefolgt von dem englischen Parlamentsgebäude im gotischen Stil. Dann folgen die Beatles, die im Wachsfigurenkabinett von Madame Tussaud einen Platz gefunden haben. Ein Blick auf  „Trooping the Colour“, die offizielle Geburtstagsparade der englischen Königin runden den ersten Eindruck des Buches ab.

Der 124 Seiten umfaßende Bildband stellt die Hauptstadt von Großbritannien vor. Zahlreiche Fotographien zeigen das vielfältige Gesicht der Stadt. Er ist in drei große Abschnitte unterteilt und beginnt mit „London- Metarmorphosen einer Metropole“. Hier wird die Geschichte der Stadt vorgestellt, beginnend mit den Römern im 1. Jahrhundert, über Wilhelm den Eroberer, der 1066 mit seinen normanischen Kriegern in die Stadt einzieht,bis zu heutigen 20. Jahrhundert und den Engländern mit Schirm und Melone.

Die königliche Familie
Zwischen „Westminster und Kensington“ ist der zweite große Abschnitt betitelt. Während den Westen der Stadt aristokratische Züge prägen, trägt der Osten Londons ein bürgerliches Aussehen zur Schau. Einer kurzen Einleitung folgen zahlreiche Abbildungen von Westminster Abbey über die Wachablösung vor dem Buckingham Palace und Big Ben. Das erste Unterkapitel ist dem englischen Königshaus gewidmet und beginnt im 12. Jahrhundert, als Heinrich II. aus dem Hause Plantagenet, den englischen Thron besteigt. Es folgen die Tudors und 1603 die schottischen Stuarts.

Im 18. Jahrhundert folgen Herrscher aus dem Hause Hannover, darunter Queen Victoria. Seit 1917 nennt sich das englische Königshaus Windsor, das heute nur noch eine repräsentative Rolle innehat. Es folgen wieder zahlreiche Aufnahmen, Trafalgar Square, die Bobbys, die roten Doppeldecker, China Town, Picadilly Circus, das Kaufhaus Harrods.

Shakespeare und seine Kollegen
Das nächste Kapitel ist den Londoner Museen gewidmet. Victoria &Albert Museum, die Tate Gallery, die Clore Gallery. Und wieder folgen auf einen kurzen Einleitungstext zahlreiche Abbildungen, so der Lesesaal des Britischen Museums, die Eingangshalle vom Natural History Museum, natürlich das Wachfigurenkabinett von Madame Tussaud. usw. Vom Sehen gehts weiter zum Lesen, zu Shakespeare und seinen Kollegen. Shakespeare, der von Startford-upon-Avons nach London zieht, erhielt für seine Dramen das Globe-Theater errichtet, und zwar im Jahre 1558.

Ebenso wird Samuel Pepy erwähnt, der Tagebuch führte und auch die große Brandkatastrophe vom 2.9.1666 festhielt. Hinzu kommen Samuel Johnson, der das erste englische Wörterbuch herausbrachte, Charles Dickens, der bekannter sein dürfte, T.S. Elliot und Virginia Woolf. Es folgen wieder zahlreiche Fotographien. In diesen werden „Fish and Chips“ festgehalten, die an jeder Ecke zu bekommen sind. Parks,  der königliche St. James Park und Regent’s Park. Zuletzt werden die City und das East End gezeigt. Die City, das Bankerviertel, in dem auch zahlreiche große Zeitungen zu Hause sind. Als Unterkapitel folgt an der „Ufern der Themse- Greater London“. Es folgen Register und eine Karte von Londen. Der Bildband ist hübsch aufgemacht und zeigt vielfältige Aspekte von London.

Fazit
Die Autoren haben sich viel Mühe gemacht, alle Seiten der Stadt aufzuzeigen. und geben einen guten, sowohl historischen als auch aktuellen Überblick über die Metropole. Die Textbeiträge sind knapp gehalten, zeigen aber die wichtigsten Aspekte auf. Die Fotographien, die von höchster Qualität sind (auch künstlerisch), geben vielseitige Einblicke in die Stadt an der Themse. Wer ein bißchen reinschmecken möchte in den „English way of life“, dem kann man diesen Bildband nur empfehlen.

Gerda Hutt

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Ein Kommentar to “Gesichter einer Metropole”

  1. London schreibt:

    Tolle Stadt, tolles Buch!

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