Giovanni de Luna: Mussolini

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Benito Mussolini

Liselotte Giannachi-Mangels (Übersetzer). Rowohlt Taschenbuch 1978, Taschenbuch, 160 Seiten, € 7,50

Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

Giovanni : Mussolini in Selbstzeugnisse und Bilddokumenten

Das Buch ist im Jahre 1978 im , Reinbek bei Hamburg, erschienen. Es ist 160 Seiten dick.

Die Inhaltsangabe

Er ist der erste faschistische Regierungschef Europas überhaupt: Benito Mussolini regierte schon in den 1920er Jahren in Italien, als Deutschland und Spanien noch weit von den braunen Diktatoren entfernt war.

Über die nationalsozialistische Diktatur bei uns in Deutschland ist so ziemlich jedes Detail bekannt, das auch nur annähernd interessant erscheint. Bei Italien und Mussolini sieht es dagegen anders aus. Über ihre braune Vergangenheit wird bei uns nirgends berichtet. So scheint es, wären da nicht Bücher wie dieses…

Über den Autoren

De Luna wurde 1943 in Battipaglia geboren. Zu der Zeit, als das Buch auf dem Markt erscheint, arbeitet er als Historiker und Forscher an einem Institut in Mailand. Er ist seit den 1980er Jahren als fleißiger Buchautor in Erscheinung getreten.

Die eigentliche Buchbesprechung

Wer sich überhaupt nicht mit Mussoline auskennt, sollte zuerst einmal die Zeittafel ganz am Ende des Buches aufschlagen. Dort gibt es eine kurze, chronologische Übersicht über die wichtigsten Daten aus dem Leben des italienischen Politikers.

In einem zweiten Schritt lohnt es sich, das Buch einmal querzulesen. Man entdeckt dabei viele notgedrungen schwarzweiße weil historische Fotographien. Sie zeigen Mussolini bei der Arbeit als Politiker, aber auch private Aufnahmen.

Dann lohnt es sich, sich die übrigen Texte zu Gemüte zu führen. Hier wird nämlich der Charakter des Duce und dessen Entwicklung im Laufe der Zeit porträtiert. Der Leser erhält so eine gute Vorstellung von der Denkart Mussolinis, was allerdings auch an den vielen hier enthaltenen Zitaten liegt.

In der Zusammenschau dieser drei Elemente des Buches ergibt sich schon ein brauchbares Bild des Duce. Das Buch kann allerdings auch nur ein Einstieg in die Thematik sein. Wer wirklich verstehen möchte, wie es zu dem Phänomen der politischen Karriere des Duce kommen konnte, wird sich sicherlich weitergehende Literatur besorgen müssen.

Wie schon oben gesagt: Literatur über den Nationalsozialismus bei uns in Deutschland gibt es wie Sand am Meer. Da kann es schon sinnvoll sein, einmal den Blick über den sprichwörtlichen Tellerrand zu werfen und zu sehen, wie unterschiedlich Faschismus sein kann. Man kann da leicht ins Grübeln kommen, ob für den deutschen Faschismus (mit dem Wort Nationalsozialismus) nicht zu Recht ein eigenständiger Begriff gewählt wird, so unterschiedlich ist ein und dieselbe politische Denkrichtung ausgeprägt…

Ein Fazit

Was Papierqualität und formale Gestaltung anbelangt, versprüht das Buch auf jeden Fall den Charme der 1970er Jahre. Ansonsten bietet es, wie schon gesagt, einen brauchbaren Einstieg.

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