Gothic 3

Autorenwertung
  • Spielspaß
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  • Grafik
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  • Sound
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  • Langzeitspaß
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  • Steuerung
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  • Gesamt
    4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne
Rezension von: Daniel89 | Rezensionsdatum:

3

Handlung
Gothic 3 schließt an Gothic 2 an. Der Held verlässt auf dem Schiff Esmeralda die Insel Khorinis, mit dabei sind alte Bekannte wie Gorn, Diego und Milten. Zusammen legen sie in der Nähe von Ardea, am Festland des Königreichs Myrtana an. In Ardea angekommen, befindet sich der Held direkt im Krieg. In Ardea kämpfen Orks gegen Menschen. Nach dem 10-jährigen Krieg in Myrtana haben die Orks alle Städte eingenommen. Die Hauptstadt Vengard hat eine ähnliche Glocke wie im ersten „Gothic“-Teil nur mit umgedrehtem Effekt – es kommt niemand rein. Mit dieser Barriere hält sich der König die Orks vom Leib. Der namenlose Held erfährt, dass Xardas die Orks befehligt und er muss ihn nun suchen.

Spielaufbau
In Gothic 3 gibt es keine klassischen Gilden mehr, wie in Teil 1 und 2. In Gothic 3 kann man sich stattdessen Unter- und Obergruppen anschließen. Als Hauptgruppen stehen Rebellen, Nordmarer, Orks, Assessinen, Nomaden und das Waldvolk zur Auswahl. Eigentlich schließt man sich nicht an, sondern man erfüllt Aufträge für die jeweiligen Gruppen und erreicht so einen besseren Ruf, wodurch man einzelne Vorteile gewinnen kann, wie zum Beispiel die Möglichkeit, bessere Rüstungen kaufen zu können. Im Vergleich zu den Vorgängern kann in Gothic 3 der Charakter viel besser angepasst werden.

Es gibt viel mehr Eigenschaften zu erlernen als bei den Vorgänger-Spielen und es gibt auch wieder neue Items, Rüstungen, Waffen, Spruchrollen und Runen. Ebenfalls neu ist, dass man in Gothic 3 ein Schild nutzen kann oder 2 Schwerter. Wie schon die Vorgänger ist Gothic 3 sehr fesselnd und noch freier, selbst der Spielverlauf ist nicht mehr an einer so klare Linie gebunden wie in Gothic 1 und 2. Das Gameplay hat sich geringfügig verändert. Das Inventar ist hingegen unübersichtlicher geworden. Die Welt des Spiels ist dabei sehr groß geraten und deshalb auch Geschmackssache. Daraus folgt leider auch, dass die Handlung nicht mehr so geschlossen wie bei den Vorgängern ist. Weiterhin hätte sich Gothic 3 an „Oblivion“ bedienen können und Pferde oder andere Reittiere implementieren können, um eine bessere Fortbewegung des Spielers zu garantieren.

Grafik
Die neue Engine „Genome“ bietet ein komplexes Licht- und Schattensystem auf Basis von DirectX 9, hohe Weitsicht,ein dynamisches Wettersystem, einen Tiefenunschärfe-Effekt, Reflexionen, Spiegelungen und Bloom-Effekte. Alles in allem wirkt Gothic 3 mit der neuen Engine deshalb auch sehr realistisch.

Fazit
Wenn man sich Gothic 3 kauft, sollte man in jedem Fall die Patches vorher herunterladen und man sollte darauf achten, dass die Grafikkarte ausreichend Leistung mitbringt, als Gothic 3 erschien, kam es hier häufig zu Problemen, da viele Bugs gepatcht werden mussten. Mittlerweile gehören diese Probleme jedoch der Vergangenheit an und Gothic 3 setzt neue Maßstäbe im Rollenspielgenre und ist insgesamt betrachtet ein sehr gutes Spiel.

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