Gott schütze dieses Haus

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Gott schütze dieses Haus

Mechtild Sandberg-Ciletti (Übersetzer). Goldmann Verlag 1991, Taschenbuch, 400 Seiten, € 0,01

Rezension von: Wolfi | Rezensionsdatum:

Gott schütze dieses Haus von , Verlag

Der zweite Roman der Inspector-Lynley-Reihe

Inhalt
Ein kleines Nest im englischen Yorkshire hat jahrhunderte lang im Dornröschenschlaf verbracht. Doch ein schrecklicher Mord reißt die Menschen dort aus ihrem schönen Traum. Dorfpfarrer, Pater Hart, macht eine grausige Entdeckung: William Teys, einer seiner treuesten Kirchgänger und angesehenes Mitglied der Gemeinde, liegt enthauptet in seiner Scheune. Neben der Leiche kauert die neunzehnjährige, leicht verwirrte Roberta, Tochter des Toten. Sie gesteht Pater Hart, dass sie es war. Danach spricht sie kein Wort mehr! Pater Hart fährt persönlich nach London zu Scottland Yard, um sicherzugehen, dass sich die besten Ermittler mit diesem Fall beschäftigen, da er nicht glauben kann, dass Roberta ihren Vater ermordet hat.

Das Ermittlerduo
Thomas Lynley, Detective Inspector, bei Scottland Yard bekommt den Fall von seinem Vorgesetzten zuteilt. Was aber weitaus schlimmer ist – er bekommt eine neue Kollegin zugewiesen. Detective Constable Barbara Havers ist das genaue Gegenteil von Lynley. Thomas Lynley, attraktiv, freundlich, geduldig und weltmännisch stammt aus der Oberschicht (er ist Lord Asherton der Dritte), hat einen feudalen Stammsitz und eine Stadtwohnung mit Diener. Barbara, ein hässliches Entlein aus der Unterschicht, die immer noch bei ihren Eltern wohnt ist bekannt dafür, sich ihren Vorgesetzten gegenüber im Ton zu vergreifen. Kein Kollege möchte mit ihr zusammen arbeiten, da sie sich über Anweisungen hinwegsetzt und es an Respekt fehlen lässt. Superintendend Malcolm Webberly sieht für Barbara Havers und ihre Karriere bei der Polizei nur noch eine Chance: Sie muss sich zusammenreißen und mit Lynley, dem einzigen Kollegen zu arbeiten, den sie noch nicht vergrault hat.

Die Ermittlungen
Lynley und Havers fahren gemeinsam in den kleinen Ort. Die Ermittlungen erweisen sich als schwierig, da niemand mit der Polizei kooperieren möchten. Auch Barbara’s Abneigung gegen Thomas behindert teilweise die Ermittlungen. Für Thomas eine schwierige Zeit, hat er doch gerade erst seine ehemalige Verlobte Deborah an seinen besten Freund Simon Allcourt-St. James verloren. Nach einigen heftigen Auseinandersetzungen werden die beiden doch noch zu einem Team. Durch akribische Kleinarbeiten lüften Lynley und Havers nach und nach die Abgründe hinter den konservativen Fassaden und entlarven eine grausige Wahrheit, die nicht nur ein Leben zerstört hat.

Fazit
War ich vom ersten Buch „Mein ist die Rache“ schon sehr begeistert, legte Elizabeth George mit diesem Buch noch eins drauf. Keine zeichnet Personen wie sie – mit Details und tiefen Abgründen, die jeder mit sich herum trägt. Und immer haben die Geschichten einige Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet hätte. Natürlich darf auch das Privatleben nicht zu kurz kommen. Die Geschichte um Thomas Lynley, der um seine große Liebe trauert und Deborah, die ein schlechtes Gewissen hat, weil sie ihn verließ. Ebenso wie die Freundschaften mit Lady Helen Clyde, die so herrlich oberflächlich scheint, unter deren Fassade sich aber eine sehr intelligente und vor allem liebenswerte Person befindet. Und auch Simon St. James, der so viele Zweifel durch seine Behinderung mit sich herum trägt. Aber auch Barbara, deren Privatleben alles andere als einfach ist und sie sich daher lieber mit ihren Vorgesetzten streitet als sich mit ihrer familiären Situation auseinander zu setzen.

Ich freu mich schon zu lesen, wie es mit allen weitergeht.

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