Günther J. Bergmann: Kalkar

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Kalkar

Bernd Morsen (Illustrator). Mercator-Verlag 2002, Taschenbuch, 68 Seiten,

Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

Günther J. Bergmann: Kalkar Der Stadtführer für das Zentrum und die Stadtteile

Der aus Duisburg hat das Buch im Jahre 2002 herausgegeben. Es ist 68 Seiten dick. Das vermeintliche Alter des Werkes ist hier nicht störend. Die örtliche Touristeninformationen wird schnell bestätigen, daß hier die wichtigsten Daten enthalten sind und bestenfalls noch Informationen übe den Schnellen Brüter beisteuern können. Der Leser hält also durchaus ein „aktuelles“ Band in den Händen.

Die Inhaltsangabe

Kalkar ist eine kleine Ortschaft am Niederrhein. Bekannt und Berühmt wurde sie durch den „Schnellen Brüter“, jenen Atommeiler, der nie gebaut und dann in ein Freizeitzentrum umgewandelt wurde. Warum sollte ich mir den Ort denn dann anschauen? So könnte man fragen. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall, wie die Lektüre schnell zeigt. Architektur und lokale Geschichte können Themen sein, aber auch beispielsweise Wandern und Radwandern; die dazugehörigen Ausflugsziele werden in dem Buch genannt; der hintere Buchdeckel enthält auch eine ausklappbare Übersichtskarte. Das Buch ist also gut ausgestattet.

Der vorliegende Stadtführer stellt das historische Stadtzentrum genauso vor wie die katholische Stadtpfarrkirche St. Nicolai. Auch die Geschichte der Stadt und Persönlichkeiten aus Kalkar werden kurz vorgestellt. In einem zweiten großen thematischen Block geht der Autor dann auf die einzelnen Stadtteile von Kalkar ein. Freizeittips runden das Angebot ab. Die Texte werden durch hübsche Farbfotos ergänzt, so daß der Leser einen anschaulichen Eindruck von den beschriebenen Orten erhält.

Der Reiseführer ist informativ und übersichtlich gestaltet. Farbfotos ergänzen die Texte. Kalkar ist kein klassisches Ausflugsziel. Man kann hier also nicht die großen, bekannten Ausflugsziele erwarten. Dafür bekommt man ein ruhiges, beschauliches Urlaubsziel geboten, das man sich gerne anschauen kann, wenn man am Niederrhein zu Besuch ist.

Auch aufgrund der hübschen Seitengestaltung liegt hier ein Reiseführer im guten Sinne vor. Die Informationen sind leicht zu finden; Wandern, Radfahren und Sightseeing kommen hier thematisch vor.

Über den Verlag

Der Verlag wurde 1953 von Gert Wohlfarth als Carl Lange Verlag in Duisburg gegründet und 1966 in Mercator-Verlag umbenannt. 1978 wurden er mit dem Verlag Fachtechnik des Verlegers Gert Wohlfarth in die Gert Wohlfarth GmbH zusammengelegt. 1989 wurde der Verlag Puppen & Spielzeug, 1997 die Global DollSociety übernommen. 1998 wurde der Walter Braun Verlag, der die Duisburger Forschungen herausgibt, übernommen. Regionale Themen des Ruhrgebiets und des Niederrheins bilden den inhaltlichen Schwerpunkt des Verlages.

Das Fazit

Kalkar war bislang nicht ein klassisches Urlaubsziel. Wer trotzdem – beispielsweise im Rahmen eines Tagesausflugs – den Ort kennenlernen und besichtigen möchte, sollte sich den vorliegenden und hier besprochenen Reiseführer durchaus zu Gemüte führen.

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