Gut beraten mit Tarot

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Rezension von: Sylwana | Rezensionsdatum:

Manchmal tut es einfach gut, sich in die schauen zu lassen

„Gut beraten mit “ von ist ein sehr umfangreiches Buch zum Legen von Tarotkarten. Der Autor zahlreicher Esoterik Werke stellt hier die 78 Tarotkarten vor und präsentiert 24 bewährte Legemethoden. Auf 280 Seiten finden Einsteiger sowie Fortgeschrittene hilfreiche Informationen zum Thema .

Inhalt

Im ersten Kapitel klärt der Autor grundlegende Fragen zu den Karten. Wie behandelt man umgekehrte Karten? Unverständliche Karten, die Besonderheit der Hofkarten, Zeiträume, wie und wonach kann man die Karten befragen? Fragen, die man mit Tarot schwer oder gar nicht beantworten kann. Im zweiten Kapitel werden die Legemethoden vorgestellt. Hier zeigt Banzhaf 24 auf, es ist also für jeden was dabei. Desweiteren werden hier die berühmte Raunachtslegung sowie Tages-/Monats- und Jahreskarten vorgestellt. Im dritten Kapitel geht es nun um den Kern: die Bedeutung der 78 Karten. Hier wird getrennt zwischen der Kleinen Arkana sowie der Großen Arkana, Stäbe, Schwerter, Kelche und Münzen. Im dritten Kapitel geht es um elementare Fragen zum Kartenlegen. „Häufig gestellte Fragen“ sowie ihre Antworten finden hier ihren Platz. Außerdem setzt sich der Autor kritisch mit der Frage der Glaubhaftigkeit auseinander.

Positive Kritik

Das Buch ist sehr schön gegliedert, dadurch einfach überschaubar. Starke farbliche Akzente unterstreichen eine interessenserweckende Präsenz. An der Aufschlagseite des Buches findet der Leser eine farbliche Markierung, die es ermöglicht, schnell auf die , Stäbe, Schwerter, Kelche sowie Münzen zuzugreifen. Über 24 Legemethoden bieten einen spielerischen Einstieg selbst für Tarot Neulinge. Hier kann sich der Leser ausprobieren und findet entspannt die Methode, die im besonders gut liegt und die er als sinnvoll erachtet. Zu Anfang jeder Seite, wo eine Legemethode vorgestellt wird, findet der Leser gleichzeitig wertvolle Informationen wie: Aussage, Schwierigkeitsgrad, Anzahl der zu ziehenden Karten. Außerdem wird gleich zu Anfang erläutert, für welche Fragen die jeweilige Legemethode geeignet ist und ihre Besonderheit. Was ich besonders schön finde: bei der Vorstellung der jeweiligen Karten wird das Motiv der Karte sehr liebevoll und phantasiereich beschrieben.

Negative Kritik

Ich finde es schade, dass Herr Banzhaf diesem Buch kein Praxisbeispiel beigefügt hat. Es hätte mich sehr interessiert, wie er bei einer Legung die Karten im Zusammenhang interpretiert. Was ich weiterhin unbequem finde: Auf den Seiten, wo die jeweilige Legung präsentiert wird, folgt die dazugehörige Deutung auf der nächsten Seite. So muss man ständig hin und her blättern. Die Quintessenz, welche aus der Quersumme der Karten gebildet wird hier für meinen Geschmack leider nicht ausreichend erklärt.

Fazit

Ein übersichtliches, kompaktes Buch für Einsteiger und Fortgeschrittene.

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Ein Kommentar to “Gut beraten mit Tarot”

  1. Inspiratio schreibt:

    Ich kann dem Buch des Tarot-Papstes Banzhaf leider nicht ganz soviel positives abgewinnen, da es einige böse Fehler enthält. So ist die Beschreibung der Karte „19 – Die Sonne“ im Sinne der Reise des Helden bereits falsch beschrieben, da hier keineswegs ein Kind reitet sondern den Helden mit ausgebreiteten Armen erwartet. Wäre das Pferd in Bewegung müsste sich die Person auf dem Bild festhalten. Und eine wehende Fahne ist ebenfalls etwas anderes. (vergleicht man die Deutungen des Crowley-Tarot, z.B. im Buch Tarot lebt! von Armin Denner, merkt man sehr schnell, dass diese Karte nach Banzhafs Deutung einen logischen Bruch darstellt).

    Auch andere Karten sind meines Erachtens nach fehlerhaft dargestellt. In den 7 Münzen beschreibt er einen Strauch, der auf fruchtbarem Boden wachsen soll… nun, vielleicht hätte er die Karte genau ansehen sollen. Was da zu sehen ist, hat mit einem Strauch nur leider wenig zu tun. Zu sehen ist nämlich ein Laubhaufen (man kaufe das große Kartendeck, da sieht man es deutlich), was der Karte eine völlig andere, geradezu gegenteilige Bedeutung gibt (auch hier sei der Vergleich zum Crowley-Tarot gestattet, wo diese Karte den Namen „Fehlschlag“ hat). So sehr mir dieses Buch anfangs als Einstieg willkommen war, so sehr muss ich heute leider sagen, dass es eher eines der schlechteren Bücher ist, die es zum Rider-Waite-Deck gibt.

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