Hamborner Bürgerverein: Hamborn

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Havenburn, Hamborn, Duisburg-Hamborn.

Sieglinde; Wieczorek, Helmut Gottlob-Schnabbe. Walter Braun Verlag 1979, Gebundene Ausgabe, € 156,80

Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

(Herausgeber):  Havenburn Hamborn Duisburg-Hamborn Geschichte und Geschichten

Das Buch ist im Jahre 1979 im aus Duisburg herausgekommen. Er umfaßt 240 Seiten.

Die Inhaltsangabe

Hamborn ist ein Stadtteil Duisburgs nördlich der Ruhr, der seit 1929 zu Duisburg gehört. Er bildet sogar einen eigenen Stadtbezirk. Sieglinde und Helmut Wieczorekt haben das vorliegende Buch zusammengestellt. Zuerst einmal stellt ein kurzer Text die Geschichte des Herausgebers, also des Hamborner Bürgervereins vor. Die folgende, umfangreiche Zeittafel beschreibt tabellenartig die Geschichte Hamborns, sowohl als eigenständigen Ort wie auch als Duisburger Stadtteil. Dann folgt der wesentlich historische Teil, in dem mittels Fließtext auf das Thema des Buches eingegangen wird.

Über den Verlag

Den Walter Braun Verlag gibt es heute nicht mehr. Er gehört seit Ende der 1990er Jahre zum Mercator-Verlag, der ebenfalls in Duisburg ansässig ist.

Über den Herausgeber

Den Hamborner Bürgerverein gibt es seit 1970. Er wurde damals auf Initiative des Landtagsabgeordneten Anton Riederer gegründet. Er „ist nicht Nachfolger des 1950 gegründeten und in der Zwischenzeit wieder aufgelösten Hamborner Einwohner-Vereins, der sich die Loslösung Hamborns zum Ziel setzte,“ wie er ausdrücklich betont. Behaupte ich etwas falsches, wenn ich sage, daß mit Helmut der sozialdemokratische Duisburger Bundestagsabgeordnete gemeint ist?

Die eigentliche Buchbesprechung

Schon bei flüchtiger Durchsicht werden zwei Punkte schnell deutlich. Das Buch ist reichlich bebildert. Historische Dokumente werden als Kopie wiedergegeben. Fotos illustrieren die Ausführungen. Da es sich um historische Aufnahmen handelt, sind es Schwarzweißfotographien. Farbfotos wären zwar schöner gewesen; eine nachträgliche Koloration hätte sich aber vermutlich nicht gelohnt.

Die zweite Auffälligkeit: Das Buch beschreibt schwerpunktmäßig die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die (damalige) Gegenwart wird eher gestreift. Die beiden Autoren konzentrieren sich auf das öffentliche und gesellschaftliche Leben, wobei Themen wie Sport und Kirche etwas schwächer geraten. Politik und Wirtschaft scheinen dann doch spannender und interessanter zu sein.

Das Buch wendet sich eindeutig an Leser, die deutlich einen persönlichen und emotionalen Bezug  zu Hamborn haben, etwa weil sie von dort stammen. Wer beispielsweise aus dem Duisburger Südenoder Westen stammt, für den liegt hier Lokalgeschichte vor, die man sich gerne anschaut, dann aber auch schnell wieder beiseite legt.

Von daher wundere ich mich persönlich schon, daß der Verlag überhaupt ein solches Buch herausgibt. Gibt es überhaupt genügend Käufer dafür? Oder sind Bücher wie dieses ein Grund dafür, daß sich der Walter Braun Verlag unter das Dach eines anderen Verlages retten mußte?

Ein Fazit

Das sicherlich gut recherchierte Buch wendet sich an eingefleischte Hamborner und Lokalpatrioten.

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