Handwritten

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
    4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne
Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

ZWISCHEN INDEPENDENT UND STADION-ROCK!

Die Band:

wurden 2005 von Brain Fallon (Gesang, Gitarre), Alex Levine (Bass), Benny Horowitz (Schlagzeug) und Alex Rosalia (Gitarre) gegründet. Ihr Debütalbum „Sink Or Swim“ erschien im Sommer 2007 und wurde von dem Indepentdentlabel XOXO Records veröffentlicht. Mit dem zweiten Album „The ´59 Sound“ heimsten sie viel Lob und hohe Platzierungen in den Jahrespolls diverser Magazine ein, bevor ihnen mit dem Album „American Slang“ der große Durchbruch gelang. Sowohl in ihrer amerikanischen Heimat, als auch bei uns platzierte sich das Album unter den Top 3. Um ihre Alben zu promoten traten sie unter anderem auf dem Hurricane Festival, dem Southside Festival oder dem Highfield Festival auf. 2011 begeisterten die Besucher auf der Center Stage bei Rock am Ring.

Das Album:

2012 erschein das bis dato letzte und kommerziell erfolgreichste Album. Für die Produktion von „Handwritten“ zog sich die Band nach Nashville zurück und arbeitete mit dem Produzenten Brenden O´Brien, der bereits für , oder an den Reglern saß.

Herausgekommen ist ein Album, dass die Brain fallen und seine Jungs ein Stück vom Independentrock der ersten Werke wegbrachte und die Tür zum Stadion-Rock weit öffnete. Natürlich klingt „Handwritten“ nicht mehr so ungezügelt, roh und unverbraucht wie seinerzeit „Sink Or Swim“, aber The Gaslicht Anthem zeigen, dass kommerzieller Erfolg nicht immer mit Einheitsmusik einhergehen muss. Schon der Opener „45“ ist ein so toller Rocksong, dass man sich fragt, was die Jungs aus New Jersey da noch in der Hinterhand haben. Ist man mit dem Album durch, kann man nur sagen: eine Menge! Titel wie „Handwritten“ oder „Keepsake“ sind ein echter Genuss. Weiter Kracher sind „Biloxi Parish“ oder „Howl“. Beschlossen wird das Album mit „National Anthem“, einem akustischen Song, der sich zu einem weiteren Höhepunkt eines satten Rockalbums mausert.

Wer sich für die Deluxe Edition entscheidet, bekommt noch drei Bonus-Titel. Mit „Blue Dahlia“, „Silver“ und „You Got Lucky“ beweisen The gaslight Anthem, dass sie auch vor Coverversionen von Nirvana oder Tom Petty nicht zurückschrecken müssen.

Wegen ihrer Herkunft aus New Jersey und der Tatsache, dass ihre Musik von Bruce Springsteen beeinflusst wurde, werden immer wieder Vergleiche mit dem Boss gezogen. Zumal sie hier auch mit einem Produzenten arbeiten, der schon für Springsteen an den Reglern saß. Sicher mag es Parallelen geben, doch die vier Männer aus New Jersey haben sich ihre Eigenständigkeit bewahrt, so dass der Vergleich eher Ehre als Fluch sein sollte.

Trackliste:

01 – 45

02 – Handwritten

03 – Here Comes My man

04 – Mulholland Drive

05 – Keepsake

06 – Too Much Blood

07 – Howl

08 – Biloxi Parish

09 – Desrie

10 – Mae

11 – National Anthem

12 – Blue Dahlia

13 – Silver

14 – You Got Lucky

 

Fazit:

Wer auf handgemachte Rockmusik mit eingängigen Melodien und einer klassischen Instrumentalisierung steht, sollte sich unbedingt näher mit The Gaslight Anthem an sich und speziell mit diesem Album beschäftigen. „Handwritten“ ist ein Musterbeispiel dafür, wie man die Gratwanderung zwischen eigenem Anspruch und Massenerwartungen erfüllen kann. Die steigt wachsende Fangemeinde der Band bekommt hier richtig gutes Futter und wer bei einem Song wie „45“ noch ruhig sitzen kann, dem ist eh´nicht mehr zu helfen.

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