Hans Dieter Mück: Otto Müller

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Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

Hans Dieter Mück / Dieter W. Posselt: Eigen. Einfach. Einzig Otto Müller 1874 – 1930 Band I; Selbstverlag Weimar 2012; 171 Seiten; ISBN: 3-935144-28-8

Hans Dieter Mück / Dieter W. Posselt: Eigen. Einfach. Einzig Otto Müller 1874 – 1930 Band II; Selbstverlag Weimar 2012; 168 Seiten; ISBN: 935144-29-6

Hans Dieter Mück / Dieter W. Posselt: Eigen. Einfach. Einzig Otto Müller 1874 – 1930 Band III; Selbstverlag 2012; 152 Seiten; ISBN: 3-935144-29-6a
Die Inhaltsangabe

Hier liegt ein dreibändiges Begleitbuch zu den Ausstellungen vor, die die Otto Müller Gesellschaft (Weimar) in den Jahren 2012 und 2013 in Zwickau, Heilbronn und Duisburg präsentiert. Die drei Bücher sind in einem Schuber erhältlich. Daher macht es auch Sinn, sie in einem einzigen Text zu besprechen.

Band I bietet ausschließlich Abbildungen derjenigen Werke, die in den drei Ausstellungen gezeigt werden. Die technischen Daten (wie Entstehungszeit und benutzte Materialien) kommen hinzu. Ein Einlegeblatt bietet einen umfangreichen tabellarischen Lebenslauf des heute weitestgehend unbeachteten, wenn nicht gar vergessenen ostdeutschen Künstlers.

Band II zeigt einen sehr umfangreichen beruflichen und privaten Lebenslauf Müllers. Unterstützt durch jede Menge Bilder, Charakterisierungen durch andere Personen und Selbstzeugnisse entsteht so ein gründlich recherchiertes Bild des Malers und Lithographen.

Band III ist anlässlich der Ausstellung in Duisburg erschienen. Er hat einen kunsthistorischen und kunstwissenschaftlichen Ansatz, erklärt also Müller und sein Werk. Dabei fällt auf, daß Müller in Bezug zu Lehmbruck, den Namensgeber des Duisburger Museums, gestellt wird. Gerade hinsichtlich der Dauerausstellung, die in dem Duisburger Lehmbruck-Museum gezeigt wird, scheint hier also eine Lücke in der Forschung wie auch literarischen Vermittlung von Kunst geschlossen zu werden.

Die Inhaltsangabe

Die Begleitbücher sind aufeinander aufbauen und folgerichtig aufgebaut. Sie geben einen umfangreichen Überblick über den Künstler und sein Werk. Man muß als Leser allerdings schon einen nennenswerten Bezug zu Kunst im Allgemeinen und Müller im Besonderen haben, um zu diesem Ausstellungskatalog / Begleitbuch zu greifen. Man wird ansonsten nicht nur von dem Wust an Informationen, sondern auch von ihrer Detailtreue und Gründlichkeit erschlagen.

Müller gilt zwar zu den bedeutsam für den deutschen Expressionismus; Kenntnisse über ihn gehören aber trotzdem nicht zum allgemeinen Schulwissen. Dieser Ausstellungskatalog vermittelt also schon mehr als spezielles Fachwissen.

Das Fazit

Es ist schon bemerkenswert, daß dieser Ausstellungskatalog ein dreibändiges Werk darstellt. Normalerweise sind Begleitbücher zu Kunstpräsentationen wesentlich kürzer und nur auf die jeweilige Ausstellung konzentriert. Otto Müller muß ein Künstler sein, über den bislang wenig publiziert wurde – diesen Eindruck kann man als kunstwissenschaftlicher Laie gewinnen, wenn man dieses Buch liest. Wer sowohl zur gezeigten Kunst wie auch zu dieser Art der Literatur einen Zugang hat, wird hier auf jeden Fall ein lesenswertes Buch in den Händen halten.

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