Hans-Georg Aschoff: Welfische Bewegung

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Welfische Bewegung und politischer Katholizismus

Kommission f. Geschichte d. Parlamentarismus u. d. politischen Parteien (Herausgeber). Droste Vlg 1987, Gebundene Ausgabe, 433 Seiten, € 5,48

Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

: Welfische Bewegung und politischer Katholizismus 1866 – 1918 Die Deutschhannoversche Partei und das Zentrum in der Provinz Hannover während des Kaiserreichs

Die „Kommission für Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien“ gibt die Schriftenreihe „Beiträge zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Partein“ heraus. Hier liegt deren Band 83 vor.

Hier liegt eine Habilitationsschrift vor. Sie wurde im Sommersemester 1986 von der Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften der Universität Hannover angenommen. Ein regionales Thema passend zur Universität.

Die Deutschhannoversche Partei ist eine christlich-konservative Regionalpartei, die heute längst vergessen ist. Sie entstand, als das Königreich Hannover unterging und in Preußen eingegliedert wurde. Als Protest gegen diese Entwicklung gegründet, konnte sie dennoch weder auf Landesebene noch auf Reichsebene dauerhaft Fuß fassen.

Dem Buch ist der wissenschaftliche Hintergrund auf jeden Fall anzumerken. Sehr gründlich und genau sind die Daten und Fakten recherchiert und wiedergegeben. Dem Autoren gelingt es dabei, die Ausführungen so allgemeinverständlich zu halten, daß ihnen auch nicht wissenschaftlich vorgebildete Leser auch folgen können.

Es mag zwar vorkommen, daß dieser nichtakademische Leser nicht unbedingt jedes Detail (wie etwa Ortsangaben) nachvollziehen kann; ein Grundverständnis für die Partei und ihre Geschichte wird aber dennoch wird aber im Gedächtnis haften bleiben.

Ob Habilitationen immer und auf jeden Fall veröffentlicht werden (müssen), sei einmal dahingestellt. Das Buch wendet sich jedenfalls an eine interessierte Fachöffentlichkeit. Mit „Fachöffentlichkeit“ sind hier Geschichtswissenschaftler genauso gemeint wie Politikwissenschaftler. Man kann auch Heimatforscher dazu zählen, die sich für das Königreich Hannover und seine Nachwehen interessieren. Für die übrigen Leser ist das Buch dann doch zu umfangreich und vor allem zu fachspezifisch.

Über den Verlag

Heinrich Droste wurde am 3. Juli 1880 in Sölde / Westfalen geboren. 1921 gründet er die Industrie-Verlag und Druckerei AG. Am 24. April 1935 wurde sein Verlag in und Druckerei KG umbenannt. An dieser Stelle weitere Angaben zur Geschichte zu machen würde an dieser Stelle zu weit führen, zumal sie auch nicht sehr interessant ist. Belletristik, Biografien, Feuerwehrromane, Freizeitbücher, Geschenkbücher, Kinderbücher, Krimis, Kunstbücher, Mundart, Sachbuch Städtebände und das Wissenschaftsprogramm gehören nach Verlagsangaben zum Programm des in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt ansässigen „Regionalverlages“, wie er sich in seinem Internetauftritt selbst nennt.

Das Fazit

Die Geschichte politischer Parteien mag sicherlich spannend und interessant sein. Dieses Buch ist dennoch sehr fachspezifisch. Es berichtet nämlich über eine regional bedeutsame politische Partei aus Norddeutschland, die heute längst vergessen ist. Für dieses vorliegende Buch muß man sich schon sehr für politische, historische und vor allem hannoversch-heimatverbundene Themen interessieren.

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