Harald Molder: Hüttenheim

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Hüttenheim Band 2. Herrje, was waren das für Zeiten!

Harald Molder und Werner Schulz. Verlag Ferdi Seidelt, Duisburg 1992, Gebundene Ausgabe, € 20,00

Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

& Werner Schulz: Hüttenheim Herrja, was waren das für Zeiten

Das Buch ist 96 Seiten dick. Es erschien im Jahre 1992 im aus Duisburg.

Die Inhaltsangabe

Hüttenheim ist ein Stadtteil Duisburgs, der im Süden der Ruhrgebietsstadt liegt. Im Jahre 1912 gegründet, konnte Hüttenheim 75 Jahre später einen runden Geburtstag feiern.

Das Buch „Hüttenheim I – Eine Wanderung durch das alte Hüttenheim“ sollte einen (ersten) Streifzug durch die Geschichte des Ortsteils bieten. Es war praktisch ein Geburtstagsgeschenk der beiden Autoren an „ihren“ Stadtteil. Molder ist mir als überzeugter Lokalpatriot bekannt.  Das vorliegende Buch ist eine Fortsetzung davon.

„Im nun vorliegenden Buch sollen anhand von einigen alten Aufnahmen die Veränderungen in Hüttenheim erlebbar gemacht werden. Die Heimatfreunde werden feststellen, wie sich das Stadtbild verändert hat. Ob zum Vor- oder Nachteil, mag jeder für sich selbst entscheiden. Außerdem wird dem interessierten Leser auffallen, daß bei der Auswahl der Aufnahmen die heutige Stadtteilgrenze von Hüttenheim berücksichtig worden ist,“ berichtet die Inhaltsangabe.

Die Stadtteilgrenze führen vom Rhein aus den neuen und alten Angerbauch entlang über den Straßen „Am Grünen Hang“, „Förkelsgraben“ und „Am Heidberg“ bis zum Sermer Zubringer an der B288 und dann wieder zurück zum Rhein.

Über den Verlag

Über den Verlag kann ich hier leider nichts berichten. Im Internet habe ich nichts über ihn gefunden. Auch in der örtlichen Tagespresse konnte ich – wenn mich meine persönliche Erinnerung nicht trügt – schon seit Jahren keine Berichterstattung mehr über ihn entnehmen. Ich bin mir daher nicht einmal sicher, ob es den Verlag heute überhaupt noch gibt.

Über die Autoren

Über Werner Schulz ist mir persönlich überhaupt nichts bekannt. Molder ist nicht nur Buchautor, sondern auch Journalist und selbsternannter Heimatforscher. Ob er jemals eine Berufsausbildung durchlaufen hat, ist sein Geheimnis.

Über das Buch

Ein historisches Schwarzweißfoto nebst dazugehörigem erklärendem Text – dieses Gestaltungsmerkmal zieht sie durch das Buch. Die Aufnahmen stammen von vielen unterschiedlichen Leihgebern. Große Lokalgeschichte wird hier nicht erzählt. Es sind eher die kleinen Episoden des Lebens, die hier vorkommen.

Soweit ich es erkennen kann, stammen die Motive alle aus der Vorkriegszeit. Ich habe mal vor geraumer einen Lichtbildvortrag besucht, in dem Molder historische Fotos aus Hüttenheim zeigte und einen Vortrag dazu hielt. Es für für mich persönlich schon erstaunlich, wieviele Leute sich für ein solches (vermeintliches) Randthema interessierten und begeistern können.

Das Fazit

Hier liegt ein nett gemachtes heimat-, nein: besser ortsteilkundliches Buch vor. Es wundert mich dabei immer wieder, mit wieviel Engagement und Idealismus sich jemand in ein so nebensächliches Randthema einarbeiten kann.

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