Hartmut Deuser: Kleine Einführung in die Systematische Theologie

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Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

Hartmut : Kleine Einführung in die Systematische Theologie

Das Buch ist im Jahre 1991 im Philipp Reclam jun. Verlag, Stuttgart, erschienen. Das Buch gehört zur Univerals-Bibliothek des prominenten süddeutschen Verlages. Dort trägt es die Nummer 9731. Es ist 203 Seiten dick.

Die Inhaltsangabe

Die Dogmatik ist eine Disziplin der wissenschaftlichen Disziplin. Folgt man der Inhaltsangabe auf dem hinteren, zitronengelben Buchdeckel, ist sie ein entscheidender Stütztpfeiler der theoretischen Gedankengebäude. Im Gegensatz zu traditionellen Darstellungen möchte das vorliegende Buch eine „knappe, verständliche Darstellung und überschaubare Zusammenfassung systematisch-theologischen Basiswissens, das sich  in die Diskussion mit Philosophie, Naturwissenschaften und religionskritischem Denken begibt,“ sein, wie es in der Inhaltsangabe liest. Hört sich ziemlich anspruchsvoll an, nicht wahr? Ein Blick in den Text wird zeigen, was davon zu halten ist.

Über den Autoren

Deuser ist Jahrgang 1946. Er studierte Evangelische Theologie, Germanistik und Philosophie. Nach der Promotion 1973 und Habilitation 1978 war er Professor in Wuppertal, Gießen und Frankfurt am Main. Ob er schon emeritiert ist, habe ich nicht kontrolliert. Er ist jedenfalls mehrfach als Buchautor in Erscheinung getreten.

Die eigentliche Buchbesprechung

Greift man zu dem Buch, falle mehrere Punkte gleich zu Beginn ins Auge.

Die erste Auffälligkeit ist, daß das Buch eine reine Bleiwüste ist. Bilder jeglicher Art wird der Leser hier also vergeblich suchen.

Die zweite Auffälligkeit? Das Buch ist in Paragraphen aufgeteilt. Es sind genau 12 Stück an der Zahl. Wie auch bei den Juristen üblich, wird dabei das „§“-Zeichen in der Überschrift benutzt. Gleich zu Beginn eines jeden Paragraphen gibt es – jeweils passend zum Thema – ein mehr oder weniger langes Zitat. Erst dann beginnen die eigentlichen Ausführungen. Das Gedicht „Ein Leben nach dem Tod“ von Marie Luise Kaschnitz ist Bestandteil des Buches.

Die Inhaltsangabe läßt es schon erahnen. Hier liegt kein populärwissenschaftliches Buch vor. Es vermittelt kein Basiswissen, sondern setzt Grundkenntnisse voraus. So gesehen ist der Begriff „Einführung“ vielleicht etwas irreführend.

Das Buch ist trotzdem nicht nur für Leute, die an einer Universität eingeschrieben sind, geeignet. Auch interessierte Laien können zu ihm greifen. Auch wenn der Satzbau an einigen Stellen etwas lang geraten ist, bemüht sich der Autor dennoch um eine allgemeinverständliche Sprache. Ein Interesse an religiösen und vor allem biblischen Themen sollte der Leser allerdings schon mitbringen. Ohne eine vorhandene Kenntnis der Texte des Neuen Testaments wäre es  schon müßig, sich dieses Buch zu Gemüte zu führen.

Ein Fazit

Ein Buch für den unbedarften Anfänger ist dieses Buch zwar nicht. Wer sich aber für religiöse Themen begeistern kann, sollte es schon zur Hand nehmen.

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