Heidi Kügler: Rundturmkirchen im Bliesgau

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Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

Heidi : Rundturmkirchen im Bliesgau

Das Heft ist im Jahre 1993 in der Neusser Druckerei und Verlag, Neuss, erschienen. Es hat einen Umfang von 20 Seiten. Hier liegt Heft 394 der Schriftenreihe „Rheinische Kunststätten“ vor, die vom Rheinischen Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz herausgegeben wird.


Die Inhaltsangabe

Die Autorin beschreibt hier Sakralbauten wie die katholische Pfarrkirche St. Markus inb Reinheim, die katholische Pfarrkirche des hl. Marcellus in Settingen und die katholische Pfarrkirche St. Margarethea und St. Quintin in Bebelsheim.

Die Buchbesprechung

Der orts- und fachkundige Leser merkt an dieser kurzen Inhaltangabe schon zweierlei.

Der Rheinische Verein macht hier wieder mal einen Abstecher ins Saarland, wo er kulturhistorisch interessante Gotteshäuser vorstellt. Dies führt auch schon zu der zweiten Besonderheit. Mit ihrer runden Architektur fallen diese Gotteshäuser baulich aus dem Rahmen.

Sprachlich und inhaltlich bewegt sich das Heft auf dem gewohnt hohen Niveau dieser Publikationsreihe. Ergänzt durch diverse Schwarzweißfotographien und Zeichnungen beschreiben die Texte Baugeschichte, Architektur und Innenausstattung der jeweiligen Kirche. Da es drucktechnisch möglich gewesen wäre, ist es schon ein wenig ärgerlich, daß es hier keine Farbfotos gibt. Was die Gebäude anbelangt, geht so schon viel Flair und auch Informationsgehalt verloren.

Zur Zielgruppe des Heftes müssen schon Fachleute gehören Außerhalb des Saarlandes sind die Kirchen einfach zu unbekannt, als daß sie außerhalb eines interessierten und katholischen Publikums Neugierde wecken könnten.

Den Rheinischen Verein gibt es seit dem Jahre 1906. Die Denkmalpflege ist einer seiner Zwecke. Die Schriftenreihe, auf die hier so viel Bezug genommen wird, ist einer der wenigen Augenblicke, an denen der zufällige Zeitgenosse den Verein wahrnehmen kann. Zumindest am Niederrhein tritt der Rheinische Verein ansonsten eigentlich kaum wahrnehmbar in Erscheinung.

Gerade bei so unbekannten Themen spricht es schon – trotz aller Schwäche des vorliegenden Heftes – für den Verein, daß er sich darum kümmert. Eben weil die hier vorgestellten Kirchen so unbekannt und auch vermeintlich unbedeutend sein mögen, sollten sie nicht der Vergessenheit anheim fallen. Es macht aus diesem Grunde schon Sinn, sich der anscheinend abseitigen Themen anzunehmen und sie in einem Heft vorzustellen. Wie oft verkauft sich ein solcher Kunstführer? Diese Frage darf man hier nicht stellen. Kultur läßt sich bekanntlich nicht immer in Heller und Pfennig messen. Ist ein historisch, kulturell und kulturgeschichtlich wichtiges und interessantes Gebäude erst einmal abgerissen, ist damit auch ein Teil unserer Geschichte und Kultur unwiederbringlich verlorengegangen.

Das Fazit

Das Heft beschreibt ein etwas abseitiges Thema, nämlich architektonisch bemerkenswerte Kirchen im Saarland. Diese Ausgabe der „Rheinischen Kunststätten“ wurde offensichtlich für Fachleute geschrieben.

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