Heinrich Theodor Grütter: 200 Jahre Krupp

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Mythos Krupp

Heinrich Theodor Grütter. Klartext-Verlagsges. 2012, Gebundene Ausgabe, 456 Seiten, € 15,86

Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

(Herausgeber): 200 Jahre Krupp Ein Mythos wird besichtigt

Das Buch ist im Jahre 2012 im Klartext-Verlag aus Essen erschienen. Er ist 456 Seiten lang.

Hier liegt der Ausstellungskatalog zu der gleichnamigen Ausstellung vor, die vom 31. März bis zum 4. November 2012 im Ruhrland Museum in Essen zu sehen ist.

Die Inhaltsangabe

Anläßlich des 200. Jubiläums der Firma Krupp und des 200. Geburtstages von Alfred Krupp zeigt das Ruhr Museum die Ausstellung in der Zeche Zollverein. Rund 1.500 Exponate von verschiedenen Leihgebern sind dort zu bewundern. „Sie erzählen die wechselvolle Geschichte der Firma und ihrer Produkte, vom Stahl, den berühmten Krupp`schen Ringen, den Eisenbahnrädern und den Waffen, die der `Kanonenkönig´ produziert hat. Sie zeigen die Wohnhäuser der Familie, vor allem die Villa Hügel, und die Könige und Kaiser, die dort zu Besuch waren“. So berichtet es die Inhaltsangabe auf dem hinteren Buchdeckel.

Die eigentliche Buchbesprechung

In 18 Kapiteln erzählen Autoren wie Heinrich Theodor Grütter, Magdalena Drexl und Axel Heimsoth die Geschichte des Unternehmens. „Was soll denn da neu sein,“ wird nun der bibliophile Leser fragen. „Die ist doch längst bekannt. Darüber gibt es doch auch viele Bücher.“ Schon klar.

Jedes Kapiel und jedes Unterkapitel hat eine Einführung von genau 1 Seite Länge. Darin wird das Thema erklärt, um das es auf den nächsten Seiten geht. Dann werden die Ausstellungsstücke aufgelistet und kurz vorgestellt, zumeist sprachlich, selten mit einem Bild.

Heinrich Theodor Grütter bietet zwar auch eine mehrseitige Einführung in die Ausstellung; ansonsten ist die oben beschriebene Aufzählung der Exponate faktisch der einzige Inhalt.

Was ist von dieser Vorgehensweise zu halten? Bücher und Filme über Familie und Firma Krupp gibt es sicher mehr als genug. Dem noch eines hinzufügen zu wollen, wäre sicherlich vermessen.

Das vorhandene Werk beschränkt sich daher darauf, ein umfangreicher und detaillierter Ausstellungskatalog zu sein.

Einige Fragen kommen da ganz schnell auf. Wen interessiert das? Wer liest so etwas? Und vor allem: Wer kauft so etwas? Der Verlag wird schon wissen, ob er hier eventuell einen unverkäuflichen Ladenhüter produziert hat. Wer – wie der Autor dieses Textes – häufiger zu Ausstellungen geht und daher Ausstellungskataloge kennt, wundert sich schon, daß dieser Ausstellungskatalog nicht mehr zu bieten hat. Halb im Scherz halb im Ernst sei da die Frage erlaubt, warum nicht beispielsweise auch gezeigt wurde, wie die Kuratoren an die Exponate gekommen sind und die Ausstellung aufgebaut haben. Hätte das nicht auch dazugehört?

Ein Fazit

Dies ist ein Ausstellungskatalog. Punkt. Mehr braucht nicht darüber gesagt zu werden.

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