Hellmut Schmidt: Heißer Hauch der Sinne

Autorenwertung
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Heisser Hauch der Sinne

Hellmut Schmidt (Herausgeber). Richmond Verlag 2006, Taschenbuch, 132 Seiten,

Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

Hellmut Schmidt (Herausgeber): Heißer Hauch der Sinne
Das Buch wurde im Jahre 2006 Richmond – Verlag aus Sulzbach – Rosenberg veröffentlicht. Es ist 131 Seiten dick.

Die Inhaltsangabe
Das Buch ist eine Anthologie. Es enthält Lyrik, Prosa und Zeichnungen von Autoren Christina Patjens, Jürgen Kraußbach, Nadine Jalandt, Svenja Lommer, Anne Zimmermann, Fabian Probst, Wolf-Alexander Melhorn und anderen.

Noch nie von ihnen gehört? Kein Wunder; hier veröffentlichen Leute, denen man bestimmt nicht Unrecht tut, wenn man sie als Hobbyautoren bezeichnet. Wer – wie Steffen Glauer und Susanne Laeseke – die Internetplattform www.e-stories.de als Referenz für seine bisherige schriftstellerische Leistung angibt, braucht sich auch nicht zu wundern, wenn er schriftstellerisch nicht ganz ernst genommen wird.

Nichts gegen Internetplattformen wie e-stories. Der Autor dieser vorliegenden Besprechung veröffentlicht dort aus Spaß an der Freude selbst Texte. Gut an dieser Plattform ist, daß hier jeder Autor seine eigenen Texte veröffentlichen kann und darf. Es ist aber auch von vornherein klar, dass es hier keinen lektorierenden Verlag im Hintergrund gibt, der Autoren begleitet und ihnen Tipps gibt, wie man Texte optimal gestaltet.

Um einem Mißverständnis gleich von vornherein zu vermeiden: An dieser Stelle sei kein weiteres Urteil über den Richmond-Verlag erlaubt. Die Zielsetzung dieser Rezension besteht eher darin, Autoren, die eine Buchveröffentlichung planen, ein paar Ratschläge zu geben.

Autoren wie denen, die in diesem Buch erscheinen, sei aber schon der Rat erteilt, ganz genau zu überlegen, mit welchem Verlag man zusammenarbeitet. Spätestens dann wenn man aufgefordert wird, sich an den Druckkosten zu beteiligen, ist eine gewisse Vorsicht geboten. Der Nutzen solcher Druckkostenzuschußverlage ist gering. Sie ziehen den Autoren das Geld aus der Tasche, ohne eine wahrnehmbare Gegenleistung zu erbringen. Werbung für die Bücher? Präsenz in Büchereien und Buchhandlungen? Bezahlung der Autoren bzw. Beteiligung am Verkaufserfolg? Dies alles ist in der Regel nicht vorhanden.

Doch genug der Abschweiferei. Zurück zu diesem Buch. Was ist von der hier enthaltenen Literatur zu halten? Sie wirkt brav, bieder und konventionell. In diesem Buch geht es nicht deftig zu Sache. Es existiert nicht das Knistern zwischen den Geschlechtern. Hier wird kein heißes Eisen angepackt, kein schwüler Gedanken zu Papier gebracht. Gerade angesichts des Themas „Erotik“ wäre es schon schön gewesen, wenn die Autoren ihren jeweiligen unkeuschen Gedanken ihren freien Lauf gelassen hätten…

Über den Verlag
Sulzbach-Rosenberg (Oberpfalz) liegt rund 50 / 60 Kilometer östlich von Nürnberg. Der Richmond-Verlag wurde dort im Jahre 1999 als Selbstverlag gegründet. Und zwar von Hellmut Schmidt. Der Verlag veröffentlicht Anthologien, mit denen den jeweiligen Autoren geholfen werden soll, Texte in einem größeren Rahmen zu veröffentlichen.

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