Henner Fürtig: Kleine Geschichte des Irak

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Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

: Kleine Geschichte des Irak Von der Gründung 1921 bis zur Gegenwart
Das Buch wurde im Jahre 2003 im Verlag C. H. Beck, München, veröffentlicht. Es ist ausreichende 171 Seiten dick.

Die Inhaltsangabe
Der Irak ist das frühere Mesopotamien, das Zweistromland. Der Irakkrieg des George W. Bush führte ihn uns in Westeuropa wieder ins allgemeine Bewußtsein. Mit reichen Ölvorkommen gesegnet, ließen wechselnde Staatsformen, Umstürze, Interventionen der Supermächte und Konflikte mit den Nachbarstaaten nie zur Ruhe kommen. Auch Saddam Hussein mit seiner brutalen Diktatur (ab 1979) konnte nichts daran ändern.

Über den Autoren
Dr. Fürtig wurde 1953 geboren. Er ist seit dem Jahre 2002 am Deutschen Orient-Institut in Hamburg. Er gilt international als einer der besten Kenner des Irak.

Die Inhaltsangabe
Das Buch beschreibt die politische Geschichte des Irak im 20. Jahrhundert. Themen wie Religion, Sport, Kultur, Bildung, Wirtschaft oder das Sozialwesen werden nur dann thematisiert, wenn sie in diesen Gesamtzusammenhang passen; tiefergehende Aussagen dazu gibt es nicht.

Die geschichtlichen Ereignisse werden in chronologischer Reihefolge geschildert. Eine Zeittafel am hinteren Teil des Buches hebt noch einmal die wichtigsten Ereignisse schlaglichtartig hervor.

Die Ausführungen sind so ausführlich, wie es der begrenzte Raum ermöglicht. Sie sind auch so anschaulich, daß sie der interessierte politische bzw. geschichtliche Laie leicht verstehen kann. Dies ist allein schon deswegen sinnvoll und löblich, eben weil der Irak ja ein Thema ist, das derzeit in aller Munde ist. Da ist es durchaus vorstellbar, daß auch solche Leute zu diesem Buch greifen, die einfach nur an dem Thema interessiert sind und ein paar einführende Worte suche, um zu verstehen, was dort aktuell abläuft.

Bedauerlich ist dabei eher, daß das Buch keine Fotos gibt, die beispielsweise bedeutende irakische Politiker zeigen. Natürlich wissen wir heute noch, wie Saddam Hussein ausgesehen hat. Wie war es aber mit den Politikern, die vor ihm regierten? Gibt es vielleicht auch Bilder, die das Zeitgeschehen der vergangenen 100 Jahre illustrieren? Es wäre schon schön gewesen, wenn wir etwas davon zu sehen bekommen hätten.

Enthält das Buch biographische Daten zu wichtigen irakischen Persönlichkeiten? Sollte dem so sein, fallen sie nicht weiter ins Auge. Gerade bei prominenten Persönlichkeiten wie Saddam Hussein wären sie schon schön gewesen.

Aber egal. Als Einführung in die irakische Geschichte ist das Buch auf jeden Fall gut geeignet. Es besitzt den Vorteil, daß es sachlich neutral und faktenorientiert geschrieben ist. Wie die Daten einzuordnen sind, bleibt dann dem Leser überlassen. Auch wenn sie nicht immer tagesaktuell sein können, so haben Bücher wie dieses doch den Vorteil daß sie Hintergrundinformationen in ansprechender Form bieten können.

Das Fazit
Hier liegt eine ordentlich geschrieben Einführung in das Thema vor.

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