Henriette Wich: Betrug beim Casting

Autorenwertung
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Die drei !!! - Betrug beim Casting

Henriette Wich. Deutscher Taschenbuch Verlag 2009, Taschenbuch, 176 Seiten, € 5,95

Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

Henriette Wich: Die drei !!! Betrug beim Casting

Das Buch ist im Jahre 2009 im DTV erschienen. Es ist der zweite Band aus der Jugendbuchreihe.

Die Inhaltsangabe

Marie, Franziska und Kim sind die drei !!!, ein Detektivclub, der nur aus Mädchen besteht. Als sie erfahren, daß ein Casting-Wettbewerb für`s Fernsehen vor der Tür steht, ist die Aufregung groß. Marie meldet sich auch prompt an. Doch als die Jury einige ungewöhnliche Entscheidungen trifft, wittern die Juniordetektivinnen einen neuen Fall.

Die Besprechung

Hier liegt ein früher Band aus einer Buchreihe gezielt für Mädchen vor. Pferde, Klamotten, Kosmetik, Jungens – die Autorin spielt in dem Buch ein wenig mit den Klischees.

Es gibt diverse Querverweise zu anderer Kriminalliteratur, etwa zu den drei Fragezeichen und Agatha Christie.

Die Buchreihe is in der Moderne angekommen. Dies wird schon bei der Themenwahl angekommen. Die Autorin greift mit Casting-Shows ein sehr beliebtes Thema auf, was im Fernsehen sehr gut ankommt, offensichtlich auch bei jungen Mädchen.

Lehrer bestätigen im persönlichen Plausch, daß Casting-Shows in Pausen in der Schule bei vielen Jugendlichen ein wichtiges und interessantes Gesprächsthema sind. Es gibt Sachen wie Mobiltelefone und das Internet, Errungenschaften der modernen Technologie, die in anderen Jugenddetektivserien nur mühsam Einzug halten, obwohl sie heute zur selbstverständlichen Alltagswelt von jungen Menschen gehören.

Sie erleichtern den Mädchen die Arbeit und ermöglichen die Beweisführung – die drei Ausrufezeichen können ein kompromittierendes Gespräch der Übeltäter mit Kameda und Aufnahmegeräte festhalten. Daß der Kollege Zufall auch tatkräftig mithilft, soll an dieser Stelle nicht verschwiegen werden.

Die Zielgruppe Jugendliche ist überdeutlich sichtbar. Die Handlung ist zwar gut lesbar geschrieben, bleibt aber auch ein wenig oberflächlich. Der Zufall ist bei der Lösung behilflich. Nennenswerte Recherchen sind nicht erforderlich.

Es hat auch etwas mit Zufall zu tun, daß die Mädchen überhaupt an ihren Fall kommen. Ein wenig an den Haaren herbeigezogen wirkt die Geschichte schon. Daß man sich über Mißerfolg ärgert, ist klar. Wer fragt bei einer Ablehnung – ganz egal wo – schon nach den Gründen und vermutet gleich unlautere Methoden? Aber egal – insbesondere jugendliche Leser werden wohl nicht so genau darauf auchten.

Das Buch ist flott geschrieben und leicht lesbar. Ob und inwieweit sie schon einmal mit Castings für das Fernsehen zu tun hatten, wissen die Leser natürlich am besten. Wer schon einmal bei einer solchen Veranstaltung gewesen ist und daran teilgenommen hat, kann sicherlich am besten beurteilen, wie realistisch die Beschreibung des Castings ist.

Das Fazit

Hier liegt gute und flott lesbare Lektüre für junge Mädchen vor, die sie mögen werden.

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