Heribert Griesenbrock: Franziskanerkloser St. Anna

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Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

Heribert : Franziskanerkloster St. Anna Dorsten
Das Heft ist im Jahre 1988 im , München, erschienen. Er ist 16 Seiten dick.

Die Inhaltsangabe
Dorsten ist eine kleine Stadt am nördlichen Rand des Ruhrgebietes. Am Rande der örtlichen Innenstadt liegt etwas unscheinbar und unauffällig das Franziskanerkloster, zu dem auch eine Marienkapelle sowie eine modern gestaltete, aber hübsch anzusehende Klosterkirche gehört.

Über den Verlag
Der Verlag, der damals noch in der bayerischen Landeshauptstadt München ansässig war, ist für seine Schriftenreihe „Kleine Kunstführer“ bekannt. In ihr werden bedeutsame Kirchen genauso beschrieben wie Museen, Schlösser und wichtige Sammlungen „im mitteleuropäischen Kulturraum“, wie der Verlag berichtet.

Wie schon an anderer Stelle beschrieben, gibt es den Verlag seit dem Jahre 1933. Der Kunsthistoriker Hugo Schnell (1904–1981) und der Verlagskaufmann Johannes Steiner (1902–1995) sind seine Namensgeber und Gründer. Der Verlag ist heute in Regensburg angesiedelt. Die 20 Mitarbeiter erwirtschaften im Jahre 2010 einen Umsatz von rund 6 Millionen Euro. Seit 1996 ist Dr. Albrecht Weiland für die Geschäftsführung und die verlegerische Arbeit verantwortlich. Der Verlag befindet sich im Familienbesitz.

Die Buchbesprechung
Das Franziskanerkloster in Dorsten mag nun nicht zu den bekanntesten und bedeutendsten (kirchlichen) Bauwerken gehören, die es im Ruhrgebiet gibt. Die Frage, warum der Verlag gerade dieses Gotteshaus vorstellt, ist wohl müßig. Es ist zwar architektonisch interessant; ob das aber ausreicht, um größere Leserkreise zu erschließen, wird der Verlag wohl am besten wissen.

Der vorliegende Kunstführer trägt die Nummer 1696; er stellt das Franziskanerkloster so vor, wie wir es aus der Schriftenreihe gewohnt sind.

Es gibt Zeichnungen und Fotographien, sie sind unterschiedlich groß, teils in Farbe, teils in schwarzweiß. Inhaltlich folgt das vorliegende Heft dem Tenor, wie wir ihn aus anderen Heften des Kunstführers kennen. Auf fast schon wissenschaftlichem und anspruchsvollem Niveau werden Geschichte, Architektur sowie Innenausstattung des Klosters beschrieben. Man muß schon einen deutlichen Bezug zu sakraler also kirchlicher Kunst haben, zum zu diesem Heft zu greifen. Nicht nur, daß das Thema sehr speziell ist; auch die Herangehensweise ist doch eher akademisch und intellektuell.

Sind die Kleinen Kunstführe nur beim Verlag erhältlich (wie etwa über den Internetauftritt) oder auch über den regulären Buchhandel? Schon allein wegen des geringen Formats und des geringen Umfangs wären die Hefte bei den Buchhandelsketten vor Ort leicht zu übersehen; bei Bedarf müßte man als potentieller Käufer schon im Fachhandel nachschauen.

Das Fazit
Der Verlag bietet hier einen „Kleinen Kunstführer“ an. Er bewegt sich auf dem hohen Niveau, wie wir ihn aus vielen anderen Heften gewöhnt sind.

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