Herrchenjahre – Vom Glück einen ungezogenen Hund zu haben

Autorenwertung
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Herrchenjahre

Michael Frey Dodillet. Heyne Verlag 2011, Broschiert, 272 Seiten, € 5,75

Rezension von: katharina | Rezensionsdatum:

Herrchenjahre – Vom Glück einen ungezogenen zu haben

Inhalt

Böse Hundemädchen kommen überall hin

Wenn der Hund die Sau rauslässt und das Herrchen auf dem Zahnfleisch Gassi geht, dann stimmt etwas nicht.
In diesem Buch wird ein vergnügter Vier- und ein bekloppter Zweibeiner vorgestellt  (es könnte auch umgekehrt sein) und es wird schlüssig bewiesen, dass Hundebesitzer acht Meinungen erhalten, wenn Sie vier Hundehalter fragen, die der Einfachheit halber alle Krause heißen.

, eine kleine Hundedame, wird der Familienhund. Nach einiger Zeit nennt man Sie liebevoll Krawallmaus, da man feststellt, dass es für Sie 43 fabelhafte Gründe gibt andere Hunde ungespitzt in den Boden zu rammen, ohne auch nur eine Sekunde lang auf die Idee zu kommen, dass das Gegenüber davon nichts so begeistert ist wie man selbst.

Frey Dodillet macht sich auf den Weg in die Hundeschule – damit beginnt die Odyssee. Vorbildlich beginnt er mit der Hilfesuche bei Krause. Schweißtreibend versucht er Luna’s Chef zu werden, klickert, macht die Heititei-Methode und, und, und. Frey Dodillet ist sich nicht zu schade die aberwitzigsten Theorien mit seiner Krawallmaus durchzustehen.

Sie beherrscht bald 50 Tricks und weiß um ihren dahinschmelzenden Augenaufschlag und hat kein Mitleid mit ihrem Mensch, wenn der mal mit einem Überschlag vom Rad im Matsch gelandet ist, weil Krawallmaus einen Grund fand auszuflippen.

Fazit:

Wenn der Hund die Sau rauslässt und das Herrchen auf dem Zahnfleisch Gassi geht, dann stimmt etwas nicht. Ein humorvoll geschriebenes Buch mit einer gehörigen Portion Selbstironie.

Bitte keinen Ratgeber erwarten, es ist einfach ein absolut treffsicher geschriebener Erfahrungsbericht mit einem Zusammenleben das Einigen ein bejahendes Gefühl im Umgang mit dem Hund geben kann. Man soll es, der Wunsch von , als Trostgeber verstehen.

Das auffällig glänzende knallrote Cover mit einem knuddeligen Welpen, welche alle Viere von sich streckt, paßt zum Text. Ich weiß nicht, wann ich jemals bei einem Buch so herzhaft lachen durfte. Als ich im Cafe der Buchhandlung meinem Mann einige Zeilen vorlas, ertappte ich einige andere Besucher, die vornehm versuchten ein Lachen zurückzuhalten.

Auch ich habe so eine Krawallmaus, die von Hundetrainer als therapieresistent galt. Es tut gut zu sehen, daß es soooo viele andere wie uns gibt und wir kein Problem damit haben müssen keinen Hund zu haben der sich unsichtbar machen kann.

Es ist wunderbar zum querlesen und man hat innerhalb weniger Minuten wieder Gute Laune.

Hundetrainer sind mit Sicherheit notwendig und auch Grundkommandos sollten beherrscht werden, aber wie bei den Menschen ist es auch bei Hunden, dass nicht alles wie am Schnürchen läuft.
Ich freue mich schon auf den 2. Teil.

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