Herzzentrum NRW: Hartmut Neumann

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Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

Herz- und Diabeteszentrum Nordrhein-Westfalen (Herausgeber): Hartmut Neumann Album der Tiere; Bad Oeynhausen 2011; 80 Seiten; ISBN: 978-3-86206-110-6

Neumann ist Jahrgang 1954. Er kam in Delmenhorst zur Welt. 1976 – 1980 studierte er an der Hochschule für Kunst in Bremen. Mehrfach ausgezeichnet, ist er seit 1992 Professor an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. Ist es schlimm, Neumann und seine Kunst nicht zu kennen? Seit Beginn der 1980er Jahre ist er immer wieder in Ausstellungen vertreten. Der kunstinteressierte Leser dieser Buchbesprechung hätte ihn beispielsweise in Bremen, Bonn, Bietigheim-Bissingen, Düsseldorf, Stuttgart und Recklinghausen kennenlernen können. Hat man noch keine Bilder von ihm gesehen, ist dieser Ausstellungskatalog eine gute Möglichkeit, das nachzuholen.

Ferdinand Ullrich ist heute Leiter der Kunsthalle Recklinghausen. Ob die Kontakte noch aus gemeinsamen Tagen in der Ruhrgebietsstadt stammen?

Das vorliegende und hier besprochene Buch ist ein Ausstellungskatalog. Die dazugehörige, gleichnamige Ausstellung war 2011 im Kunstforum des Herz- und Diabeteszentrum Nordrhein-Westfalen, Bad Oeynhausen, zu sehen. Ferdinand Ullrich war der Kurator der Ausstellung.

Allein schon die optische Gestaltung des Ausstellungskataloges ist wirklich außergewöhnlich und damit erwähnenswert. In grau-grünem Farbton zeigt jede Doppelseite ein Foto aus der Natur – Seerosen, Farne und Blumenbeete gibt es genauso zu sehen wie Kakteen. Es gibt nur wenige Ausstellungskataloge, bei denen sich der Herausgeber so viel Mühe damit gemacht hat.

Und mittendrin: in Farbe und mit einem weißen Balken umgeben die ausgestellte Kunst. Wie der Titel verspricht geht es in der Malerei um Tiere, Affen, Vögel und anderes Getier. Sehr phantasiereich ist die Malerei, ohne ins Phantastische abzugleiten.

Es ist Malerei, die gefällt. Hier lenken keine umfangreichen Texte vom Betrachten ab; außer dem Vorwort von Wilhelm Hecker, dem Geschäftsführer der Gesundheitseinrichtung, gibt es hier nichts zum Lesen.

Als Betrachter muß man eher aufpassen, daß man sich nicht vom Seitenhintergrund ablenken läßt. Obwohl das oft genug sehr schwer fällt. Selten haben in einem Ausstellungskatalog, in einem Fachbuch Aufmachung, Seitengestaltung und Inhalt so gut zueinander gepaßt.

Ferdinand Ullrich ist ja schon an derer Stelle vorgestellt worden; von daher soll an dieser Stelle nicht auf ihn als Person eingegangen werden. Man kann ihm aber das Kompliment machen, daß er in der westfälischen Kur- und Gesundheitsstadt eine sehr hübsche Ausstellung zustande gebracht hat. Er ist dort offensichtlich schon häufiger als Kurator aktiv gewesen. Es gibt verschiedene Ausstellungskataloge, die über mehrere Jahre hinweg seine Aktivitäten dort vorstellen. Sollte man etwas verpaßt haben, wenn man diesen Ausstellungsort nicht kennt?

Das Fazit

Bei diesem Ausstellungskatalog läßt sich ein Fazit schnell ziehen. Es ist sehr ansprechend gemacht und sieht hübsch aus.

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