Hey

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  • Gesamt
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Hey

Andreas Bourani. Vertigo Berlin (Universal Music) 2014, Audio CD, € 8,98

Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

ANDREAS GRÖNEPURDOO!

Der Musiker:

wurde 1983 in Augsburg geboren. Als Andreas Stiegelmair nahm er an der ZDF-Castingshow „Die Deutsche Stimme 2003“ teil und tingelte die folgenden Jahre auf kleinen Bühnen. 2010 erhielt er einen Plattenvertrag bei Universal Music und tourte mit und Culcha Candela. 2010 erschien auch seine erste Single „Nur in meinem Kopf“, die sich zum Radiohit mauserte und Gold erreichte. Im Juni des gleichen Jahres erschein sein Debütalbum „Staub und Fantasie“. Im Jahr 2012 begleitete Andreas Bourani Unheilig auf deren Lichter-der-Stadt-Tour und nahm mit dem Grafen den Song „Wie wir waren“ auf.

Das Album:

Nach vielen TV-Auftritten und zahlreichen Konzerten nahm sich Andreas Bourani Zeit, um die Eindrücke zu sammeln und zu verarbeiten. Jetzt, drei Jahre nach dem Debüt, ist es an der Zeit, wieder Hey zu sagen.

Als Vorbote gab es die Single „Auf uns“, die sofort die Spitze der deutschen Charts erreichte und die sich zu einem der Mitsing-Hits der ersten Jahreshälfte mauserte. „Hey“ liefert jetzt zwölf weitere Titel.

Sieht man vom klassisch angehauchten Intro „Refugium“ ab, bekommt der Hörer zwölf Popsongs, die zwischen , und anzusiedeln sind. Gerade die Einflüsse von Grönemeyer und die Stimmfärbung des ehemaligen Sohn´s aus Mannheim prägen die Musik, die aber trotzdem noch nach Andreas Bourani klingt.

Songs wie „Wieder am Leben“, „Ultraleicht“ oder „Füreinander gemacht“ stellen unter Beweis, dass hier ein überaus hoffnungsvoller und sehr talentierter Sänger und Songschreiber am Werk ist. Zwar schleicht sich mit zunehmender Dauer eine Spur Langeweile in die Songs, doch ist das Material insgesamt so gut, dass man das Album gerne auch ein zweites oder drittes Mal in den Player legt.

Trackliste:

01 – Refugium

02 – Wieder am Leben

03 – Auf uns

04 – Alles beim Alten

05 – Hey

06 – Ultraleicht

07 – Nimm meine Hand

08 – Auf anderen Wegen

09 – Delirium

10 – Füreinander gemacht

11 – Ein Ende nach dem anderen

12 – Was tut dir gut

13 – Sein

 

Fazit:

„Hey“ ist ein gutes zweites Album des deutschen Sängers mit ägyptischen Wurzeln. Titel wie „Auf uns“, „Wieder am Leben“ oder „Nimm meine Hand“ machen Spaß und sind überaus airplaytauglich. Hier liegt gleichzeitig auch die Crux des Albums. Stimmlich gefärbt wie Xavier Naidoo und musikalisch einzuordnen zwischen Grönemeyer, Laith Al-Deen oder Pur fehlt Andreas Bourani ein wenig die Eigenständigkeit. So klingen seine Songs zwar gut, aber versprühen oft den Charme, schon einmal anderweitig gehört worden zu sein. Für die Zukunft wäre es ratsam, wenn Andreas Bourani sich stärker abgrenzen und sich mehr Ecken und Kanten zulegen würde.

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