Hier könnte ich zur Welt kommen

Autorenwertung
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Hier könnte ich zur Welt kommen

Christel Dormagen (Übersetzer). Insel Verlag 2013, Gebundene Ausgabe, 347 Seiten, € 15,75

Rezension von: amidala | Rezensionsdatum:

Hier könnte ich zur Welt kommen von

Inhalt

Ein kleines Mädchen wird früh am Morgen vor dem Gebäude des YMCA ausgesetzt, als ihre Mutter sich unbeobachtet fühlt. Sie merkt nicht, dass in einem Wagen jemand zuschaut. Der Polizei berichtet Vaughn nicht ganz die Wahrheit über das Aussehen der Mutter, denn er ist sich sicher, dass die Kleine besser woanders aufwächst als bei ihrer leiblichen Mutter. Nach einigen Wochen auf der Intensivstation kommt sie in eine Pflegefamilie. Sobald es für die Pflegeeltern zu schwierig mit ihr wird, wird sie weitergereicht, bis sie auf Grund von Misshandlungen in ein Heim kommt.

Zwischendurch erfährt man wer Shannons Eltern sind und wieso sie nicht bei ihnen ist.

Ein neuer Lebensabschnitt beginnt

Shannon wird mit fünf Jahren von Miranda adoptiert, die schon eine Tochter in ungefähr gleichem Alter hat, die sie vom ersten Moment an hasst. Shannon ist ein eher schwieriges Kind, da es ihr nach den schlechten Erfahrungen ziemlich schwer fällt zu vertrauen. Sie ist sehr verschlossen und immer auf der Suche nach etwas oder jemandem um ihre innere Leere zu füllen. Durch eine Behinderung auf einem Auge kommt sie auch körperlich und beim Lernen schwer zurecht. Miranda gibt sich wirklich Mühe, aber kann Shannon oft gar nicht erreichen und diese macht sich heimlich auf ihre leiblichen Eltern zu finden.

Yula, Shannon‘ s Mutter hat schon einen kleinen Sohn als sie ihren Vater kennen lernt. Sie ist selbst in einer ziemlich kaputten Familie aufgewachen, ihre Eltern haben sich mit den Jahren in ihren Hass aufeinander verrannt. Ihr Vater ist seit einem Unfall lebensmüde und Yula muss und will sich um ihn kümmern. Als dann Shannons Vater auftaucht und sie mit Aufmerksamkeit und Liebe überhäuft, sieht sie nicht wer er wirklich ist, nämlich ein ein drogensüchtiger Krimineller, sondern nur den Mann der sie und ihren Sohn liebt. Sie bemerkt ihren großen Fehler erst, als es für ihren kleinen Sohn zu spät ist.

Fazit

Das Buch lässt sich ganz gut lesen, obwohl mir der Stil und die Sprache nicht hundertprozentig gefallen. Ich finde die Story spannend genug um weiterzulesen, vor allem haben mir Vaughn, Miranda und Shannon gefallen. Ich kann mir aber kaum vorstellen, dass ein Mensch wirklich so blind sein kann wie Yula, oder ihr Vater. Miranda hat mit Shannon ja eine unendliche Geduld und sie liebt sie wirklich. Aber mich wundert doch sehr, dass Shannon nach dem schrecklichen Erlebnis mit fünf keine Behandlung bekommen hat, um alles besser zu verarbeiten. das geschieht ja erst viel später. Mir gefällt auch, wie das Buch endet, es lässt einen zufrieden zurück. Ich würde mir das Buch allerdings nicht kaufen, es passt nicht wirklich in mein Beuteschema.

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