Hildegard Hestermann: Hagener Heimatsagen

Autorenwertung
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  • Authentizität
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  • Story
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  • Unterhaltung
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  • Gesamt
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Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

Hildegard u. a.: Hagener Heimatsagen

Das Buch ist im Jahre 1986 im v. d. Linnepe Verlag aus Hagen erschienen. Es ist 48 Seiten dick.

Über den Verlag

Über den Verlag sind im Internet keine Informationen erhältlich. Eine Startseite ist dort nicht zu finden. Von daber ist es fraglich, ob es den Verlag in dieser Form und unter diesem Namen überhaupt noch gibt.

Zu den Autoren

Das Heimatbuch stammt aus der Feder von Hildegard Hestermann und Roland Siegel. Erwin Hegemann steuerte diverse großformatige Zeichnungen bei. Da diese Autoren völlig unbekannt sind, wird an dieser Stelle darauf verzichtet, sie näher vorzustellen.

Über das Buch

Es sind schaurig schöne Geschichten aus den Tagen der alten Rittersleute. Ihre Botschaft ist offensichtlich: „Ehrlich währt am längsten.“ Ein paar Geschichten berichten auch von Episoden aus der Hagener Lokalgeschichte. Es sind kurze Geschichte, die teilweise den Charakter von Episoden haben.

Hagen gelangte zu Beginn des 20. Jahrhunderts für kurze Zeit kunstgeschichtliche Bedeutung, als der Hagener Impuls überregionale Bedeutung und Beachtung erlangte. Heute ist Hagen eine unbedeutende Kleinstadt an der Grenze zwischen Sauerland, Ruhrgebiet und Bergischem Land.

Auch wenn die Geschichten vordergründig im Mittelalter angesiedelt sind, so ist die Randlage Hagens ihnen doch deutlich anzumerken. Es sind harmlos nette Geschichten, die so auch in vielen anderen Regionen Deutschlands spielen könnten. Sie haben oft auch unterhaltenden Charakter. Na ja, was sollen die Geschichten auch sonst erzählen. Hagen stand nie im Mittelpunkt regionaler oder gar überregionaler Geschichte. Hier gab es nie Drachen, Hexen oder Gespenster, die eine wichtige und wesentliche Rolle in der Region gespielt haben, so daß sich die Menschen auch heute noch gerne daran erinnern. Also greift man da lieber auf Ritter zurück, wenn man sich Geschichten erzählen möchte.

Eine eindeutige Zuordnung zu Hagen fällt daher schwierig. Ein wenig umgeschrieben, etwa ein paar andere Ortsnamen eingefügt, und schon könnten die Geschichten beispielsweise in Württemberg, im Taunus oder in der Eifel spielen. Es wäre schon sinnvoll gewesen, wenn die Autoren den lokalen Bezug deutlicher herausgearbeitet hätten.

Gibt es solche Bücher auch aus anderen Regionen, wie etwa dem benachbarten Bergischen Land oder dem etwas entfernteren Niederrhein? Schwammig tauchen da Bücher in der Erinnerung auf, Bücher, die ähnliche Geschichten aus dem Klever Land erzählen, etwa von dem örtlichen Drachen und der Schwanenburg. Da wäre schon ein Vergleich interessant, wie örtliche Sagen auch anders erzählt werden können.

Ein Fazit

Das Buch bietet, wie oben schon gesagt, gute Unterhaltung. Es eignet sich gut als Mitbringsel, wenn man sonst nicht weiß, was man jemandem schenken soll, der eigentlich schon alles hat.

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