Hiltrud Klier: Frauenkloster

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Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

Hiltrud Kier / Marianne Gechter: Frauenkloster im Rheinland und in Westfalen

Das Buch ist im Jahre 2004 im aus dem bayerischen Regensburg erschienen. Es ist 223 Seiten dick.

Die Inhaltsangabe

Die Vielfalt der religiösen Frauengemeinschaften vom Mittelalter bis in die Gegenwart und ihr Wirken in Kirche, Kunst und Gesellschaft sind in der Öffentlichkeit oft unbekannt. Der hier vorliegende Kunst- und Reiseführer steuert über 80 Orte des religiösen Wirkens von Frauen im Rheinland und in Westfalen an. Trier und das Moseltal kommt also hier genauso vor wie Herford und Münster in Westfalen, Xanten und Kalkar am Niederrhein sowie Mainz und der Mittelrhein.

Andreas Rauffauf-Schäfer, Petra Marx, Janina Wegner-Keres, Ria Borgmann und Ivonne Jerzyk sind einige der Autorinnen, die Texte zu diesem Buch beigesteuert haben. Hier liegt also ein Buch von Frauen für Frauen vor. Über die Autorinnen und ihren beruflich-religiösen Hintergrund wird in dem Buch leider nichts gesagt. Da aber alle Orte nach einem einheitlichen Schema vorgestellt werden, sind die Daten leicht zu finden.

Die Inhaltsangabe

Hier veröffentlicht der süddeutsche Verlag mal keinen Kunstführer, der entweder ein Schloß oder ein Museum oder eine Kirche vorstellt. Nein, eher im Gegenteil: 13 Touren steuern unterschiedliche Ziele in verschiedenen Regionen an. Ganz im Stile eines guten Reiseführers gibt es hier Landkarten, Beschreibungen der Ausflugsziele, Farbfotos, Literaturhinweise und Ansprechpartner. Schlimmstenfalls hat sich hier eine Telefonnummer geändert; sie kann im Internet bei Bedarf und Interesse aber ganz leicht nachgeschlagen werden. Die jeweiligen Touren sind so zusammengestellt, daß sie zumindest mit dem Auto in 1 – 2 Tagen geschafft werden können.

Die anschaulich gestalteten Texte, die die jeweiligen Ausflugsziele vorstellen, beschreiben Geschichte, Architektur und Innenausstattung jeweils in Kurzform. Besondere Punkte werden als „Stichwort“ inhaltlich besonders hervorgehoben; das fällt allein schon deswegen auf, weil dieser Textteil grau unterlegt ist.

Das Buch bietet zweierlei Einladungen. Zum einen natürlich die Einladung, die hier beschriebenen Ausflugsziele vor Ort zu entdecken. Daneben sei aber auch erwähnt, daß Verlage wie Schnell & Steiner, der Deutsche Kunstverlag und der Rheinische Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz führend darin sind, bedeutende Kulturgüter (wie Sakralbauten) vorzustellen und hervorzuheben. Sie bieten dabei durchaus hochwertige Literatur, die kompetent in das jeweilige Thema einführen.

Das Fazit

Das Buch ist ein gut gemachter Reiseführer, der zu sakralen Bauten, die von Frauen genutzt wurden, führt. Regional liegt der Schwerpunkt im westdeutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen. Die vorgestellten Touren wirken so, also seien sie auch zu schaffen, da sie alle relativ beieinander liegen. Auch wenn sich das Buch vermeintlich mit Frauenthemen beschäftigt, so können natürlich auch Männer die Ziele ansteuern.

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