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Chris De Burgh. Starwatch Entertainment (Sony Music) 2012, Audio CD, € 9,80

Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

LESIE TÖNE GANZ GROß!

Der Musiker: 

Seit den 80ern zählt der in Argentinien geborene zu den erfolgreichsten Solokünstlern in Deutschland. Der Durchbruch gelang ihm 1982 mit dem Song „Don´t Pay The Ferryman“. Weitere Hits wie „Where Peaceful Waters Flow“, „High On Emotion“ oder „Lady In Red“ folgten. Letzterer Song ist vor allem dafür verantwortlich, dass viele in einen Balladensänger sehen. Doch der Ire ist mehr. Er sieht sich selbst als Geschichtenerzähler. Ein Anspruch, den er auf diesem Album (zumindest im ersten Teil) gekonnt umsetzt. Mitte der 90er Jahre ließ der kommerzielle Erfolg nach. Trotzdem veröffentlichte weiter Alben und ging auf Tournee. Vor allem Live kann der sympathische Ire bis heute sein Publikum begeistern.

Das Album:

Alle Hörer, die auf diesem Album neues Songmaterial erwarten, werden im ersten Augenblick sicher enttäuscht sein. Wie der Ire im Vorfeld angekündigt hat, handelt es sich bei „Home“ um ein Akustikalbum mit älteren Songs. Jedoch ist es kein Greatest-Hits-Album im herkömmlichen Sinne. Vielmehr hat Chris de Burgh Songs ausgewählt, die ihm zum Teil schon Jahrzehnte begleiten und die eher in der zweiten oder dritten Reihe stehen.

Und das ist gut so: Die vierzehn Songs zeigen ausnahmslos, welch guter Songwriter Chris de Burgh ist. Titel wie „Waiting For The Hurricane“, „Where We Will Be Going“ oder „Fire On The Water“ haben noch nichts von ihrem Reiz verloren. Im Gegenteil. Durch die sparsame Instrumentierung und Chris de Burghs warmer Stimme entdecken auch langjährige Fans wieder Titel, die vielleicht ein wenig in Vergessenheit geraten sind.

Trackliste:

01 – Waiting For The Hurricane

02 – Tender Hands

03 – Fatal Hesitation

04 – Love & Time

05 – Sailor

06 – Living On The Island

07 – It´s Such A Long Way Home

08 – Where We Will Be Going

09 – Forevermore

10 – Fire On The Water

11 – Suddenly Love

12 – I Will

13 – I´m Not Scared Anymore

14 – Goodnight

 

Fazit:

Viele Fans hatten nach den beiden Footsteps Alben auf neues Material des irischen Sängers gehofft. Doch die Enttäuschung sollte sich angesichts dieses Albums in Grenzen halten. „Home“ ist ein ausgezeichnetes Songwriteralbum eines Künstlers, der sich nie um Trends gekümmert hat. Von daher ist diese CD kein Album für den schnellen Musikgenuss zwischendurch. Wer sich aber etwas Zeit nimmt, wird mit einem tollen Album belohnt, bei dem man für ein paar Minuten die Seele baumeln lassen kann. Durch die neuen Arrangements ist das Album auch für langjährige Fans interessant. Wo die Foodsteps-Alben eher nichtssagend und austauschbar waren, kann „Home“ wegen des eigenen Songmaterials deutlich punkten. Titel wie „Tender Hands“, „Living On The Island“ oder „Goodnight“ sind zeitlos und machen deutlich, dass Chris de Burgh seinen Platz im Musikolymp sicher hat.

 

 

 

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