Homegrown – Alive In Lugano

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Liveatmosphäre
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  • Songauswahl
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

Homegrown-Alive In Lugano von Gotthard

Die Band:

Seit den 90er Jahren zählen die Musiker aus Lugano im Kanton Tessin zu den großen Namen im europäischen Hard Rock. Jedes der neun Studioalben belegte den ersten Platz der Charts ihrer Heimat und Tourneen mit oder festigten den Ruf auch im restlichen Europa.

Das Album:

„Homegrown – Alive in Lugano“ ist mehr als ein Livealbum, es ist das letzte offizielle Tondokument von Gotthard mit ihrem Sänger Steve Lee. Rund drei Monate vor dessen tragischen Unfalltod spielte die Band am 17.06.2010 vor 20.000 Menschen in Lugano und stellte dabei einmal mehr unter Beweis, warum sie gerade Live einen so guten Ruf hat.

Die um Keyboarder Nicolò Fragile verstärkte Hardrockband liefert hier eine tolle Mischung aus alten und neuen Songs ab. Nach dem Opener „Unspoken Words“ kommen mit Gone Too Far“ und „Top Of The World“ zwei weitere Kracher, die beweisen, dass die Schweizer auf der Bühne richtig losrocken können.

Steve Lee hat das Publikum vom ersten Takt an in Griff und überzeugt mit Ansagen in Italienisch, Englisch, Deutsch und Französisch. Nach „Need To Belive“ folgt mit „Hush“ ein Song vom ersten Gotthard-Album, der die Liveatmosphäre und die Interaktion zwischen Band und Publikum besonders gut einfängt.

Beim folgenden „Unconditional Faith“ werden Gotthard von einer Dudelsackgruppe unterstützt, was für eine Band dieser Musikrichtung ein seltenes Highlight ist. Danach ist Feuerzeugzeit, denn es folgt ein Akustik-Medley, mit dem Gotthard beweisen, dass sie auch die ruhigen Töne meisterhaft beherrschen.

Gerade für diese Songs ist die Band ja bekannt. Danach geht es wieder in die Vollen: Mit „Shangri-La“, „I Don’t Mind“, „The Oscar Goes To“ und „Lift U Up“ kommen vier Rocker aus unterschiedlichen Schaffensphasen, die allesamt vom Publikum frenetisch aufgenommen werden.

Unterbrochen wird dieser Block durch die Ballade „Heaven“, die ohne Übertreibung als Gotthards Meisterstück in dieser Rubrik angesehen werden kann und einem tollen Duell zwischen Gitarrist Leo und Sänger Steve.

Als Zugabe gibt es mit „Sister Moon“ und „Anytime, Anywhere“ zwei Songs, die bei keinem Gotthardkonzert fehlen dürfen. Immer wieder sucht Steve Lee den Kontakt mit dem Publikum und stellt unter Beweis, dass er nicht nur ein begnadeter Sänger, sondern auch ein ausgezeichneter Entertainer war.

Nach so viel Livepower beschließt ein letzter Studiotrack mit Steve Lee dieses Album. „The Train“ ist eine getragene Gitarrenballade mit viel Herz und einem nachdenklichen Text, mit dem sich eine der größten Hardrockstimmen für immer verabschiedet.

Trackliste:

01 – Intro

02 – Unspoken Words

03 – Gone Too Far

04 – Top Of The World

05 – Need To Belive

06 – Hush

07 – Unconditional Faith

08 – Acoustic Medley

09 – Shangri-La

10 – I Don´t Mind

11 – Heaven

12 – The Oscar Goes To

13 – Lift U Up

14 – Leo vs. Steve

15 – Sister Moon

16 – Anytime Anywhere

17 – The Train 

Fazit:

„Homegrown – Alive In Lugano“ ist ein ausgezeichnetes Livealbum, dass die Konzertatmosphäre hervorragend einfängt. Die Tatsache, dass es das letzte Konzert mit Steve Lee war, verleiht dem Album eine besondere Note.

Auch wenn die Band mit einen mehr als würdigen Nachfolger gefunden hat, tritt hier ein Sänger ab, der für immer in den Herzen seiner Fans weiterleben wird und ohne Übertreibung mit Größen wie , Ian Gillan oder in einem Atemzug genannt werden muss.

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