House Of Gold & Bones Part 1

Autorenwertung
  • Sound
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  • Instrumentalisierung
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  • Vocals
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
    4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne
Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

MEHR ALS EIN GEHEIMTIPP!

Die Band:

1992 gründete der amerikanische Sänger Corey Taylor, Frontmann der Nu-Metal-Band die Band Stone Sour, deren Name sich an einen Cocktail aus Whisky und Orangensaft anlehnt. Durch die Arbeit mit wurde die Band zunächst stillgelegt. Erst 2002 kam das selbstbetitelte Debütalbum heraus. 2006 brillierte die Band dann mit dem Album „Come What(ever) May“, das von diversen Szenemagazinen zum Album des Monats gekürt wurde. Vier Jahre später folgte das Album „Audio Secrecey“. Musikalisch bewegen sich Stone Sour eher im und Alternative. Zwar kommen auch hier die von bekannten Growls von Corey Taylor zum Einsatz, jedoch ist die ganze musikalische Ausrichtung der Band eher an Gruppen wie oder Alice In Chains ausgerichtet.

Das Album:

Im Frühjahr 2012 begannen Corey Taylor und seine Mitstreiter mit den Aufnahmen. Im Verlauf der Produktion entstanden 24 Songs, die einen roten Faden haben und man entschloss sich, das Konzeptalbum in zwei Teilen auf den Mark zu bringen. Der Titel „House Of Gold & Bones“ entstammt einem Buch, welches den Briefverkehr zu Zeiten des amerikanischen Bürgerkrieges thematisiert.

Nach dem insgesamt eher ruhig ausgefallenem Album „Audio Secrecey“ war man gespannt, ob Stone Sour wieder etwas rockiger werden würden. Sie werden! Schon nach erstmaligem Hören stellt man fest, die der Band mit diesem Album ein verdammt guter Wurf gelungen ist. Titel wie „Gone Sovereign“, „Absolute Zero“ oder „My Name Is Allan“ sind Kracher, die sofort ins Ohr gehen. Gerade Corey Taylors Stimme zeigt sich hier in Höchstform.

Abwechslung wird bei diesem Album groß geschrieben. Mit „RU486“ hat die Band einen Track aufgenommen, der stark von Slipknot inspiriert wurde. Cory Taylor klingt hier überaus aggressiv, so dass der Song manche Hörer etwas abschrecken wird. Auch im letzten Song „Last Of The Real“ dominieren die härteren Gesangspassagen.

Aber natürlich hat das Album auch ruhige Momente. „Taciturn“ beginnt akustisch, steigert sich aber im Verlauf ein wenig. Und mit „The Travelers“, das sich in zwei Teile gliedert, haben Stone Sour einen echten Meilenstein aufgenommen. Hier kann Corey Taylor jenseits aller Growls eindrucksvoll unter Beweis stellen, welch guter Sänger er ist. Die zwei Songs werden auch noch in einigen Jahren Gänsehaut erzeugen.

Trackliste:

01 – Gone Sovereign

02 – Absolute Zero

03 – A Rumor Of Skin

04 – The Travelers, Part 1

05 – Tired

06 – RU486

07 – My Name Is Allan

08 – Taciturn

09 – Influence Of A Drowsy God

10 – The Travelers, Part 2

11 – Last Of The Real

 

Fazit:

Mit „House Of Gold & Bones Part 1“ liefern Stone Sour ihr bisher bestes Album ab. Die Mischung aus harten Rocknummern, tollen Midtempotracks und gefühlvollen Balladen ist hervorragend. Dieses Album ist definitiv ein Muss für jeden Fan harter Rockmusik. Gespannt darf man dem zweiten Teil entgegen sehen und der damit verbundenen Frage, ob die Band dieses Niveau halten kann.

 

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