Hybrid Theory

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Hybrid Theory

Linkin Park. Warner Bros. Records (Warner) 2000, Audio CD, € 4,04

Rezension von: Wolfi | Rezensionsdatum:

Hybrid Theory von

Trackliste
01 – Papercut
02 – One step closer
03 – With you
04 – Points of authority
05 – Crawling
06 – Runaway
07 – By myself
08 – In the end
09 – A place for my head
10 – Forgotten
11 – Cure for the itch
12 – Pushing me away

Die Künstler
Wir befinden uns Mitten in den 90ern. Ein neues Genre in der Rockwelt ist auf dem Vormarsch – der Nu Metal. Bands wie Korn, Rage against the Machine oder Limp Bizkit erobern die Charts und das Airplay der TV- und Radiostationen. Sechs junge Männer aus Los Angeles sind von diesem Stil mehr als angetan und beschließen, eine eigene Crossover-Kombo zu gründen: Xero. Da dies aber irgendwie doof klingt, entscheiden sie sich 1999 zur Namensänderung: Linkin Park ist geboren!

Das Album
Verglichen mit den heutigen Alben der Kalifornier ist das Erstlingswerk „Hybrid Theory“ noch deutlich härter und metal-lastiger geraten. Produziert von Don Gilmore beeindruckt es mit mächtigen Gitarrenriffs, frischen Raplines von Mike Shinoda und wütendem „Crowling“ des Frontmanns Chester Bennington. Was den heutigen Linkin-Park-Platten teilweise sehr abgeht, war damals (2001) noch in voller Pracht vorhanden: Nämlich die ungebremste Power der Nu-Metal-Generation. Gleich der Opener „Papercut“ zeigt, wo’s langgeht. Das Zusammenspiel von Hip Hop- und Metalparts funktioniert reibungslos und geht sofort ins Ohr.

„One Step Closer“, Track Nummer Zwei auf der Platte ist auch gleichzeitig die erste Singleauskopplung: „Shut up when I’m talking to you!“ – diese Aggressivität wünscht man sich heute oft von den Jungs zurück. In diesem Stil geht es dann auch weiter: „Crawling“ und „With you“ sind hier noch als ganz spezielle Glanzpunkte hervorzuheben. Auch DJ Joe Hahn kriegt noch seine wohlverdiente Soloeinlage mit „Cure for the itch“, ein Stück, das im Prinzip nur aus wildem Gescratche und Gemixe besteht. Einziger Kritikpunkt an diesem Album ist die immer wiederkehrende Struktur der Songs, die teilweise etwas eintönig wirken mag.

Fazit
Als Retter eines aussterbenden Genres bewies Linkin Park zu Anfang des neuen Jahrtausends, dass Nu Metal auch weniger politisch als Rage against the Machine, weniger schräg als KoRn und weniger prollig als Limp Bizkit Fans für sich gewinnen kann. Und wenn man betrachtet, was aus den aufgezählten Bands geworden ist, kann man nur sagen: Alles richtig gemacht! „Hybrid Theory“ ist ein echter Meilenstein im Rock des 21. Jahrhunderts. Druckvoll, laut, einfach nur gut!

Umso mehr ist die Entwicklung der Band in den vergangenen Jahren mit mindestens eineinhalb weinenden Augen zu sehen. Dadurch, dass die Band vollkommen dem Mainstream verfallen ist, mag sie zwar mehr Hörern zu Ohren kommen, allerdings erinnern die heutigen Alben von Linkin Park kaum noch an die Alben der frühen Zeit der Band – „Stammhörer“ der Band lassen sich so sicher nicht zurückgewinnen.

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