Hydra

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Hydra

Within Temptation. Bmg Rights Management (Rough Trade) 2014, Audio CD, € 6,71

Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

DIE MEHRKÖPFIGE SCHLANGE!

Die Band:

1996 gründeten Sängerin Sharon den Adel und ihr Freund Robert Westerholt die Symphonic Metal Band . Ein Jahr später erschien bereits ihr Debütalbum „Enter“. Mit dem Album „Mother Earth“ und der Single „Ice Queen“ kam der europaweite Durchbruch. Seit dem sind gern gesehene Gäste in Wacken oder auf dem Southside Festival. Mit über drei Millionen verkaufter Alben gehört die Band zu den erfolgreichsten niederländischen Musikacts.

Das Album:

Drei Jahre haben sich Sharon den Adel und ihre Männer Zeit gelassen, um den Nachfolger ihres letzten Albums „The Unforgiving“ einzuspielen. Ursprünglich sollte das neue Album bereits im Herbst 2013 veröffentlicht werden, wurde dann aber mehrfach verschoben.

Als Vorbote gab es mit „Paradise (What About Us?)“ eine Single, welche die Vorfreude auf das neue Album deutlich anheizte. Das Duett mit hat einen tollen Refrain und zeigt, das Within Temptation noch ordentlich rocken können.

Mit „Hydra“ bezieht sich die Band auf das schlangenartige Ungeheuer aus der griechischen Mythologie, dem zwei Köpfe nachwachsen, wenn einer abgeschlagen wird. Laut Aussage von Robert Westerholt ist das neue Album die kraftvollste Platte, die Within Temptation jemals gemacht haben. So verkehrt ist die Aussage nicht, vermischt „Hydra“ die eher poppigen Elemente der letzten Albums mit den härteren Riffs der ersten Alben.

Bereits mit dem Opener „Let Us Burn“ zeigen Within Temptation eine ungeheure Spielfreude, bei der Sharon den Adel ihre ganze Klasse zeigen kann. Neben der ersten Single mit Tarja Turunen gibt es drei weitere Titel, bei denen die Band mit einem Gastsänger arbeitet: „Dangerous“ ist eine druckvoll Rocknummer mit Howard Jones und „Whole World Is Watching“ eine wirklich gute Ballade mit Dave Pirner. Eine besondere Zusammenarbeit ist jedoch der Song mit dem Rapper Xzibit. „And We Run“ ist der Höhepunkt des Albums, da der Song hervorragend HipHop und Metal kombiniert.

Aus den restlichen Songs sticht noch das poppig angehauchte „Covered By Roses“ hervor, bei dem es sehr schwer fällt, die Füße still zu halten. Die restlichen Titel wie die Ballade „Edge Of The World“ oder der Rocker „Tell Me Why“ sind zwar nicht schlecht, stechen aus der Masse aber nicht wirklich hervor.

Trackliste:

01 – Let Us Burn

02 – Dangerous (feat. Howard Jones)

03 – And We Run (feat. Xzibit)

04 – Paradise (What About Us?) (feat. Tarja Turunen)

05 – Edge Of The World

06 – Silver Moonlight

07 – Covered By Rosés

08 – Dog Days

09 – Tell Me Why

10 – Whole World Is Watching (feat. Dave Pirner)

 

Fazit:

Wer Within Temptation bisher möchte, kann auch bei „Hydra“ bedenkenlos zugreifen. Die Mischung aus Pop, Rock und Metal kann überzeugen, zumal die Band ein gutes Händchen für hörenswerte Songs besitzt und mit Sharon den Adel über eine ausgezeichnete Sängerin verfügt. Wem der Vorgänger zu poppig war, sollte hier wieder reinhören, da die Band den Härtegrad wieder etwas angezogen hat. Auch wenn Within Temptation nicht an die symphonisch-bombastische Klasse von heranreichen, legen sie mit „Hydra“ ein gutes Album vor.

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