Hypercanibal

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Hypercannibal

Flavian Kurth. Kontrovers Verlag 2007, Gebundene Ausgabe, 352 Seiten, € 9,90

Rezension von: kosjeric | Rezensionsdatum:

Hypercanibal von Dragica Jokovic

Er sagt „abgeknabbert“ und wir sagen dazu Kannibalismus. Der junge Mann John Berkley ist im Gefängnis, weil er seine Freundin verspeist hat, nicht komplett aber immer hin. Aus künstlerischer Überzeugung und dem irren Entschluss, das der Kannibalismus das weiteleben des Opfers im Täter sichert. lässt sich Elena von John töten und verspeisen. Das schlimmste ist das sich John keinerlei schuld bewusst ist, auch als er vor Gericht steht ist es immer noch Kunst. In der Arbeit  hat John auch keinen Erfolg mehr, er flüchtet immer öfter in die virtuelle Welt ins Internet, soziale Kontakte werden immer weniger und er chatet immer Öfter mit Elena und gelangt immer häufiger auf dubiose und gefährliche web seiten. Der tot des Bruders von John war der Grund zum kennenlernen von Elena und dem kannibalen. Die komplette Geschichte ist im Rückblick aufgebaut somit erzählt John aus dem Gefängnis die komplette Geschehnisse seines und auch Elenas leben. Die einwenig gestörte Frau hatte, bevor sie mit John zusammenkam, nämlich Kontakt zu seinem Bruder. Elena Morienda und John sind Jahrelang im Grundegenommen unglücklich mit einander liiert, bis zu dem Zeitpunkt als die Mordgelüsster aufsteigen, beide erkennen einen Sinn in der ganzen Sache. Es ist auf jeden Fall kein normaler Roman, aber das heiߟt nicht das er schlecht ist.

Zusammenfassung der Eindrücke
Wer blutrünstige Texte erwartet ist nicht bedient, doch allerdings ist die schreibweise offen und die Dinge werden mit Namen genannt. Der Schweizer suchte sich ein spezielles Thema für seinen Roman aus, delikat im wahrsten sinne des Wortes, ist der Inhalt auf jeden Fall, lesenswert würde ich auch sagen aber sicher nicht für jedermann geeignet. Beschreibungen der Lebenswege werden nahegelegt, um die tat zu erleuchten und die gründe zu erfahren. Der Sinn ist es, meiner Meinung nach, das man sich als Leser im Grunde und bis zum ende des Buches, einwenig selber zu erkennen. Nicht das es uns zu Kannibalen machen soll, aber einwenig  „Ich“  findet sicher jeder in dem Buch. Viele und auch überraschende Wendungen sind ein teil des Romans, und sicherlich war es ein Ziel des Autors, das sich jeder der das Buch liest, fragt ob es auch nicht so eine Art selbstkannibalismus gibt, der einen jeden von uns zumindest einwenig beschäftigen sollte.

Fazit
Wir werden nicht erfahren, auch wenn wir das Buch 5 mal lesen, wie nun Menschenfleisch schmeckt, aber mit aller Wahrscheinlichkeit ist es ein lesenswertes Buch das man sich nicht entgehen lassen sollte. Probieren Sie es, im wahrsten Sinne des Wortes, es lohnt sich.

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