I Get Wet

Autorenwertung
  • Gesang
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  • Musik
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  • Anspruch
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
    3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne

I Get Wet

Andrew W.K.. Island (Universal Music) 2002, Audio CD, € 2,83

Rezension von: Tobe | Rezensionsdatum:

I Get Wet von

Wer sich ein wenig mit den MTV-Chaoten von Jackass auskennt, wird auch Andrew W.K. kennen. Dieser hatte für ihren 2003 erschienen Film „Jackass: The Movie“ die Hit-Single „We Want Fun“ rausgebracht.

Bei „I Get Wet“ handelt es sich um sein 2001 erschienenes Erstlingswerk und steht auch wie Jackass für Party, Brutalität und niveaulosen Spaß.

Titelliste

  1. It’s Time to Party
  2. Party Hard
  3. Girls Own Love
  4. Ready to Die
  5. Take It Off
  6. I Love NYC
  7. She Is Beautiful
  8. Party til You Puke
  9. Fun Night
  10. Got to Do It
  11. I Get Wet
  12. Don’t Stop Living In The Red

Das Album

Spätestens nach dem 1:30 langem Intro „It’s Time to Party“ weiß jeder, worum es sich in diesem Album hauptsächlich dreht: Party und Spaßhaben. So simpel wie sich das anhört, genauso klingt auch die Musik: Eingängige Gitarren-Riffs und trashiges Keyboard-Geklimper kombiniert mit Andrew’s rauen, grölenden  Gesang, der hier wie die Faust auf’s Auge (oder auf die Nase, wenn man nach dem Cover geht).

Auch muss man ein paar Hördurchgänge in die CD investieren, da sich viele Lieder relativ ähnlich anhören und nicht besonders herausstechen. Den besten Eindruck der Musik von Andrew W.K. bekommt man von dem Titellied „I Get Wet“ und „Get Ready to Die“, die zugleich auch die stimmungstechnischen Höhepunkte der CD darstellen.

Das Album selbst fühlt sich wie eine Achterbahnfahrt an, die von Anfang an Vollgas gibt: Die Musik treibt immer nach vorn und macht keine Pause, und so ist es auch nicht verwunderlich, dass die wilde Fahrt schon nach 35 Minuten ihr Ende findet, ganz nach dem Sprichwort „In der Kürze liegt die Würze“.

Wie schon oben erwähnt, handeln die meisten Lieder vom unermüdlichen Feiern, lediglich die beiden Songs „She is Beautiful“ und „Girls Own love“ handeln von der Liebe, reihen sich rein musikalisch aber mit ein in die Party.

Lyrische Perlen sucht man hier vergebens, die meisten Lieder bestehen aus wenigen wiederholenden, plumpen aber dafür auch eingängigen Textpassagen.

Fazit

Die Meinungen, was die Musik von Andrew W.K. betrifft, sind gespalten. Die Einen halten sie für die Party-Musik schlechthin, die anderen für niveaulosen Unfug.

„I Get Wet“ ist simpel, kompromisslos und brutal. Aber genau das macht diese CD aus, Andrew W.K.’s Direktheit macht einfach Spaß und sorgt für gute Laune. Wer etwas tiefgründiges und musikalisch anspruchsvolles sucht, wird mit „I Get Wet“ wenig zufrieden sein.

Wer hingegen stimmungsgeladenen Rock für seine Feier sucht oder sich einfach mal von unkomplizierter Musik unterhalten lassen will, ist hier bestens bedient. Denn genau das ist „I Get Wet“: Eine nicht enden wollende, wilde Party, bei der man auch mal eins auf die Nase bekommt.

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