I Still Do

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

SLOWHAND CAN DO!

Der Musiker:

wurde 1945 im britischen Ripley geboren. Sein Kunststudium brach er 1963 ab, um sich fortan der Musik zu widmen. Im Oktober des gleichen Jahres stieg er als Gitarrist bei den Yardbrids ein. Über die Bluesbreakers kam er zu Cream, die er mit Jack Bruce und Ginger Baker gründete. Doch auch diese Formation ging wieder in die Brüche. Im März 1969 gründete er mit die Band Blind Faith. In den 70ern hatte er mit „Layla“ oder „I Shot The Sheriff“ große Hits und versank im Drogenkonsum. Nach Überwindung der Drogenprobleme ging es in den 80er und 90ern wieder bergauf. 1991 musste ein traumatisches Erlebnis überwinden, als sein vierjähriger Sohn aus dem Fenster eines Hochhauses fiel. Teil seiner Trauerarbeit war der Song „Tears In Heaven“, für den er den Grammy gewann. Diesen Preis gab es auch für das MTV Unplugged Album im Jahr 1993. Insgesamt zwanzig Mal gewann diesen Preis. Er ist einer der bedeutendsten Blues- und Rockgitarristen und hat mehr als 280 Millionen Alben verkauft.

Das Album:

Ich tue es immer noch, lautet die deutsche Übersetzung des 23. Studioalbums von Eric Clapton. Ein Album, dass seine Blueswurzeln eindeutig in den Vordergrund schiebt und ihm eine Spielwiese gibt. Zwar ist Mr. Slowhand ein äußerst träger Songschreiber (nur zwei Titel stammen aus der Feder des Meisters), aber dafür hat ein ein Händchen für die Auswahl der Coversongs.

Der Opener „Alabama Woman Blues“ atmet aus jeder Pore den Sound des amerikanischen Südens. Eine verdammt rauchige Bluesnummer, bei der man betont lässig zum Kühlschrank geht, um sich ein kaltes Bier zu holen. Im weiteren Verlauf tummeln sich dann starke Songs von J.J.Cale („Can´t Let You Do It“, „Somebody´s Knockin´“) oder Bob Dylan („I Dreamed I Saw St. Augustine“), die allesamt zeigen, dass Eric Clapton seine Spielfreude noch lange nicht verloren hat.

Ansonsten gibt es Pop („I Will Be There“), Folk („I´ll Be Allriggt“) oder Akustiksongs („Little Man, You´ve Had A Busy Day“), die allesamt Qualitäten haben. Natürlich ist ein Clapton-Album nur so gut, wie das Gitarrenspiel des Meisters. Doch dieser hat anscheinend richtig viel Lust auf das Album gehabt, denn die Spielfreude überträgt sich auch auf den Hörer.

Trackliste:

01 – Alabama Woman Blues

02 – Can´t Let You Do It

03 – I Will Be There

04 – Spiral

05 – Catch The Blues

06 – Cypress Grove

07 – Little Man, You´ve Had A Busy Day

08 – Stones In My Passway

09 – I Dreamed I Saw St. Augustine

10 – I´ll Be Allright

11 – Somebody´s Knockin´

12 – I´ll Be Seeing You

 

Fazit:

„I Still Do“ ist ein richtig gutes Eric-Clapton-Album. In Zeiten hochgepushter Superstarts und überproduzierter Alben ist es schön zu sehen, das man mit straightem Bluesrock noch eine echte Kante setzen kann. Zwar enthält das Album keine Klassiker für die Ewigkeit, aber Songs wie „Can´t Let You Do It“ oder „I Will Be There“ sind richtig gut! Ein tolles Spätwerk eines der größten Gitarristen der modernen Musik.

 

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