Ich erzähle Dir eine Geschichte…

Autorenwertung
  • Story
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  • Kreativität
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  • Spielspaß
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  • Multiplayer
    ein Buchein Buchein Buchein Buchkein Buch
  • Aufmachung
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  • Gesamt
    4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne
Rezension von: Ragan Tanger | Rezensionsdatum:

Spielanleitung: Fehlanzeige! Das gibt es selten und doch muss man genau dies loben. Ein Paradoxon auf den ersten Blick. Auf den zweiten Blick ist dies hingegen nur eine sehr besonders kreative Art spielerischen Umgangs. Das im Original in England schon 2016 veröffentlichte Spiel heißt Märchenbox mit dem naheliegenden Untertitel Erfinde Deine eigenen Geschichten. Des weiteren findet sich auf der Verpackung der Hinweis: Mit zwanzig bedruckten Puzzleteilen für ein zwei Meter fünfzig langes Märchen! So, das sollte als Anleitung reichen. Und es reicht auch!

Die Puzzleteile sind sehr stabil und auf Vorder- und Rückseite bebildert. Darauf zu finden sind klassische Motive in einfacher, kindlicher und doch klar erkennbarer Grafik. Der Jäger in Form eines Robin Hood auf dem Rücken eines Pferdes, das Schloss mit dem grüßenden König, das kleine Mädchen, das suchend aus dem Fenster blickt, die Kräuterhexe, die ein ohnmächtiges Kind im Wald findet, die sieben Zwerge, der Froschkönig und – als Bonus für die Moderne – ruhig auch mal etwas, das dem Zeitgeist entspricht: der Eisverkäufer mit seinem Eismobil, die Prinzessin und der Prinz auf einer Vespa und weitere Anleihen an die reale Welt.

Und dann kann gepuzzelt werden. Und die eigene Geschichte erfunden werden. Etwas störend ist der Fakt, dass einige Puzzleteile quasi a priori als Endstück vorgesehen sind, an die man nichts weiteres anpuzzlen kann. Das mag vielleicht sinnvoll sein mit den entsprechenden Happy-End-Motiven; im Rahmen dieser kreativen Meistermöglichkeit hätte man sich aber auch gewünscht, mit solchen Karten zu starten oder sie in die Story einzubauen. Selbstredend ist das Puzzeln nur die eine Seite. Jetzt braucht es auch noch einen Erzähler oder eine Erzählerin. Das kann selbstredend (sic!) der Geist des spielenden Kindes sein oder aber auch der gute Onkel, der Opa oder die Nanny, die die Kinder puzzeln lassen und die abenteuerlichsten Geschichten dazu erfinden.

Fazit:

Selber ausprobieren macht Spaß. Dieses Spiel bietet große Möglichkeiten und fördert Kreativität auf eine ganz neue Art und Weise. Schön, dass diese Idee von der Insel in den deutschsprachigen Raum importiert worden ist.

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