Ich lasse mir das Singen nicht verbieten

Autorenwertung
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  • Stimme
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  • Songauswahl
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

HURZ!

Der Sänger:

zählt zu den beliebtesten und erfolgreichsten Komikern und Moderatoren Deutschlands. Mit seinen Kunstfiguren wie Horst Schlämmer, Hannilein oder Uschi Blum brachte er ein Millionenpublikum zum Lachen. Seinen Durchbruch hatte Kerkeling 1984 mit der Musikshow „Känguru“. Mitte der 90er lief es für ihn nicht ganz so gut. Mehrere TV-Formate floppten, bevor er 1999 mit der Sat.1-Sendung „Darüber lacht die Welt“ wieder einen Erfolg verbuchen konnte. Für die Moderation der RTL-Show „Die 70er Show“ wurde er mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. Auch als Autor konnte er große Erfolge feiern. Sein Buch „Ich bin dann mal weg“ avancierte zum meistverkauften Buch des Jahres 2006. Als bekannt gab, die Moderation der Sendung „Wetten dass…?“ aufzugeben, sollte , wie bereits 1992, sein Nachfolger werden. Allerdings lehnte er dieses Angebot auch diesmal wieder ab.

Das Album:

Immer wieder ist Hape Kerkeling auch als Sänger in Erscheinung getreten. Mit den Songs „Das ganze Leben ist ein Quiz“ und „Hurz!“ erreichte er in den 90ern sogar die Top 5 der deutschen Singlecharts. Auch bekannte Schlagertitel hat er immer wieder parodiert, sei es in seinen Bühnenshows oder mit seinen Figuren Horst Schlämmer oder Uschi Blum. Jetzt hat er sich, wie er selbst sagt, einen Lebenstraum erfüllt und als Sänger ein Album fernab der Parodie aufgenommen.

15 Titel aus der Schlagerwelt der 50er bis 70er Jahre hat sich der in Recklinghausen geborene Entertainer ausgesucht. Vom eröffnenden Ireen-Sheer-Klassiker „Feuer“ über den Siw-Malmquist-Oldie „Liebeskummer lohnt sich nicht“ bis hin zu den „Fahrenden Musikanten“ lässt Hape nichts aus. Allerdings fragt man sich immer wieder, was dieses Album eigentlich soll. Klar, es soll unterhalten. Und das Hape Kerkeling das kann, hat er schon oft unter Beweis gestellt. Doch hier scheint der Schuss eher nach hinten loszugehen. Die musikalische Umsetzung ist zwar nicht gänzlich misslungen, doch ist Hapes Stimme einfach zu dünn, um den Hörer vom Hocker zu reißen.

Daran können auch die vier Duettpartnerinnen Kim Fischer („Fahrende Musikanten“), („How Do You Do“), Jane Comerford („Chanson d’Amour“) und vor allem („Komm ein bisschen mit nach Italien) nichts ändern.

Dazu gibt es noch zwei Neuaufnahmen der bekannten Hape-Songs „Das ganze Leben ist ein Quiz“ und „Hurz!“, ohne die ich aber auch gut hätte weiterleben können.

Trackliste:

01 – Feuer

02 – Herzen haben keine Fenster

03 – Und du willst geh’n (Porque te vas)

04 – Liebeskummer lohnt sich nicht

05 – Komm ein bisschen mit nach Italien (Duett mit Michelle Hunziker)

06 – Schmidtchen Schleicher

07 – Chanson d’Amour (Duett mit Jane Comerford)

08 – Das ganze Leben ist ein Quiz

09 – How Do You Do (Duett mit Mary Roos)

10 – Jetzt geht die Party richtig los

11 – Fahrende Musikanten (Duett mit Kim Fischer)

12 – Quando, Quando,

13 – Hurz

14 – Ich lasse mir das Singen nicht verbieten

15 – Porque te vas

 

Fazit:

Mit „Feuer“ fängt das Album noch vielversprechend an, um dann recht schnell belang- und stellenweise lustlos dahinzuplätschern. Die Aussage, dass es sich bei dem Werk um einen Herzenswunsch handelt, konnte ich nicht heraushören. Dafür fehlen Pfiff und Innovation, die den Songs sicher gut getan hätten. „Ich lasse mir das Singen nicht verbieten“ mag als Motto für Hape Kerkeling stimmen, doch begeistern konnte er mich mit seinem Werk nicht.

 

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