Ikonen-Museum (Hrsg.): 50 Jahre Ikonen-Museum

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50 Jahre Ikonen-Museum

Eva Haustein-Bartsch (Herausgeber). Stadt Recklinghausen 2006, Taschenbuch, 36 Seiten, € 4,80

Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

Recklinghausen (Hrsg.): 50 Jahre Recklinghausen 50 Years Icon Museum Recklinghausen

Das Buch ist im Jahre 2006 im erschienen. Es ist nur 36 Seiten schlank.

Die Inhaltsangabe

Das Ikonen-Museum hat seine Räumlichkeiten in der Innenstadt von Recklinghausen, einer Stadt im Ruhrgebiet. Dort ist es nicht etwa „nur“ eine Kultureinrichtung! Das Museum ist eine Institution. Nach eigenen Worten ist man eine der größten und wichtigsten Ikonensammlungen außerhalb Osteuropas.

In deutscher und englischer Sprache stellen die Texte die Sammlung vor. Inhaltlich geht es vorrangig um die Geschichte der Sammlung und deren Präsentation; dieser letztgenannte Teil ist nicht mehr ganz aktuell, das das Gebäude mit Hilfe von Geldern aus dem Konjunkturpaket II grundsaniert und die Sammlung – zumindest teilweise – auch neu gestaltet wurde. Inhalt, Themen, Gestaltung und Material der Ikonen werden hier fast schon zwangsläufig auch zum Thema der Texte.

Die Besprechung

Die Seiten sind etwa DIN A4 – Format. Das Heft ist größzügig mit Farbfotographien ausgestattet. Sie erstrecken sich teilweise über die ganze Seite. Der Leser erhält so einen anschaulichen Eindruck von den Ikonen, die im Recklinghausener Museum vertreten sind .

Bei der Lektüre wird schnell klar, daß hier mehr vorliegt als ein Geschichtsbuch. So fehlen beispielsweise frühere Ansichten der Ausstellung oder des Personals. Das Heft ist auch mehr als ein Führer durch die Ausstellung. Das Heft ist eine kunstwissenschaftlich fundierte und doch so allgemeinverständlich wie mögliche Beschreibung der ostkirchenlichen Ikonen-Kunst. Als Leser muß man also zwar nicht vertiefte Vorkenntnisse, aber doch ein besonderes Interesse an dem Thema mitbringen. Dann wird man nicht nur eine bleibende Erinnerung an einen Museumsbesuch, sondern auch eine Quelle für fundiertes Fachwissen in den Händen halten.

Das Museum ist leider ziemlich unbekannt. Da macht es schon Sinn, in Buchform auf das Museum aufmerksam zu machen. Zumindest für eine deutsche Leserschaft wäre es schon hilfreich, wenn es hier auch nur deutschsprachige Texte zu lesen gäbe. Für den englischsprachigen Leser könnte es – sollte es je eine Neuauflage geben – ein eigenes Heft geben.

Gerade jetzt, da die energetische Sanierung und der behindertengerechte Umbau erfolgreich abgeschlossen ist, wäre es seitens des Museums schon sinnvoll, über eine neue Präsentation des Museums in Buchform nachzudenken. Ausstellungskataloge, die frühere Präsentationen dokumentieren, sind im örtlichen Museumsshop vorhanden. Was fehlt, ist eine aktuelle Beschreibung des Museums selbst.

Das Fazit

Das Heft mag auf den ersten Blick wie ein Zeitungsmagazin aussehen. Als Leser merkt man aber schnell, daß sich hinter dem Hochglanzbroschürenaussehen ein kompetent geschriebenes Werk verbirgt, das ein bedeutendes, leider aber auch unbekanntes Museum aus der Ruhrgebietsstadt Recklinghausen verbirgt.

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