Ilona Mohel: Fischen im Netz

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Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

/ Joachim Stöngle: Fischen im Netz Cybermission Mission mit Computer und Maus; Gerth Medien Asslar 2004; 112 Seiten; ISBN: 3-89437-945-6

Das Internet ist für viele Menschen inzwischen ein vertrauter Begleiter im täglichen Leben geworden, als Informationsquelle, bei der Arbeit, Kontaktbörse in der Freizeit und aus vielerlei Gründen mehr. Damit bietet das Internet eine ideale Plattform, um auf den christlichen Glauben aufmerksam zu machen. Das vorliegende Buch möchte Tipps geben und aufzeigen, welche Möglichkeiten es zur Cybermission gibt.

Schaut man sich das Jahr an, in dem Das Buch auf den Markt gekommen ist (nämlich 2004), so könnte man meinen, das Buch stamme aus der Steinzeit des Internets. Und tatsächlich werden hier auch Fachbegriffe und Abkürzungen erklärt, die heute (vermeintlich?) weithin bekannt sind. Und ob es die vielen Links, die es am Ende des Buches aufgeführt werden, auch wirklich noch alle gibt, sei einmal dahingestellt.

Mal davon abgesehen, daß das Buch eine reine Bleiwüste ist, also nur am Anfang eines jeden Kapitels Zeichnungen enthält, ist es inhaltlich zwar nicht falsch, aber irgendwie auch bieder und brav.

Insbesondere das Internet mit seinen Elementen Video, Audiodateien, Animationen und geschriebenem Wort bietet heute eine ganze Bandbreite an Möglichkeiten, (auch christliche) Inhalte zu vermitteln. Eine gute Predigt und Kirchenführung wird als Video veröffentlicht. Christliche Musik kann als Hör-Datei hinzukommen. Und die Besprechung eines christlichen Buches oder Kalenders erfolgt schriftlich. Es ist inzwischen weniger eine Frage der technischen oder finanziellen Möglichkeiten, diese Ansätze zu realisieren; es bleibt eher die Frage, was wann Sinn macht.

Die Ideen, die in diesem Buch vorgestellt werden, sind einfach zu zurückhaltend und antiquiert, als daß sie wirklich überzeugen würden. Gerade bei einem Verlag mit einer solchen Ausrichtung wäre ein schärferes inhaltliches Profil des Buches schon sinnvoll gewesen; gerade Freikirchen sind ja sehr fit darin, mit neuen, scheinbar ungewöhnlichen Ideen Menschen für den christlichen Glauben zu gewinnen.

Über den Verlag

Gerth Medien ist ein christlicher Buch- und Musikverlag mit Sitz in Aßlar. Seine Ausrichtung gilt als evangelikal. Der Verlag wurde 1949 in Wetzlar gegründet. Er gehört seit 2006 der Verlagsgruppe Random House des Bertelsmann-Konzerns an. Ziel der Verlagsarbeit „ist es, Menschen Ausrichtung, Inspiration und Hilfe für einen lebendigen Glauben sowie praktische Antworten auf Lebensfragen zu geben“.

Das Fazit

Das Buch stammt ganz offensichtlich aus einer Zeit, als das Internet noch nicht die vielen Möglichkeiten bot, die es dem Nutzer und Anwender heute bietet. Daher werden viele Möglichkeiten der Cybermission gar nicht angesprochen. Außerdem fehlen die überzeugenden Argumente, warum sich eine Gemeinde im Internet und damit der weltweiten Öffentlichkeit präsentieren soll.

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